Instant Kaffee

Instant Kaffee wird auch löslicher Kaffee genannt und seit etwa Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts industriell vertrieben. Der Schnellkaffee darf ausschließlich aus gerösteten Kaffeebohnen und Wasser bestehen. In der Verordnung über Kaffee, Kaffee- und Zichorien-Extrakte ist die Definition von Instant Kaffee genau festgehalten:

Instant Kaffee ist ein konzentriertes Erzeugnis, das mindestens 960 Gramm Kaffee-Extrakttrockenmasse in einem Kilogramm enthält.

Instant Kaffee bietet unterschiedliche Vorteile gegenüber frischem Kaffeepulver, da er sich ohne Filtertüten, sondern ausschließlich mit heißem Wasser zubereiten lässt:

  • Längere Haltbarkeit
  • Schnelle Zubereitung
  • Praktische Handhabung unterwegs

Neben der festen Pulvervariante wird Instant Kaffee auch in flüssiger Form angeboten. Hierbei handelt es sich laut Kaffeeverordnung um Erzeugnisse, die 150 bis 550 Gramm Kaffee-Extrakttrockenmasse in einem Kilo enthalten. Zusätzlich dürfen bis zu 120 Gramm Zucker beigemischt werden.

Die Herstellung von Instant Kaffee

Für die Herstellung von Instant Kaffee werden die Kaffeebohnen zunächst wie gewohnt je nach Sorte (zum Beispiel Arabica oder Robusta) geröstet und gemahlen. Im Anschluss werden die Bohnen zu einer Größe von circa zwei Millimetern gemahlen, bevor ihnen in einer Extrationsanlage das Wasser entzogen wird. Für die Trocknung werden unterschiedliche Methoden angewandt:

Gefriertrocknung

Bei der Gefriertrocknung wird der Kaffee kurz auf minus fünf Grad Celsius heruntergekühlt und dann bei minus 40 Grad Celsius gemahlen.

Sprühtrocknung

Hier kommt ein sogenannter Sprühturm zum Einsatz: Der lösliche Kaffee wird in diesen nach oben gepumpt, während von unten heiße Luft einströmt. So verdampft das Wasser im Extrakt, der Instant Kaffee sammelt sich unten und es entsteht ein besonders feiner Instant Kaffee.

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