Estragon

Estragon ist ein Beifußgewächs und gehört dementsprechend zu den Korbblütlern. Somit ist das Kraut mit vielen Gemüsesorten wie

  • dem Kopfsalat,
  • der Schwarzwurzel und
  • der Artischocke verwandt.

Aussehen und Vorkommen

Estragon kann eine Höhe von deutlich über einem Meter erreichen. Die Blätter, die sich durch ihre schmale Form auszeichnen, werden mehrere Zentimeter lang und verfügen über Härchen. Das Kraut wächst weltweit in unterschiedlichen Ländern, zum europäischen Verbreitungsgebiet zählen insbesondere mediterrane Länder wie Frankreich und Italien. Wildwachsender Estragon kann grob im Zeitraum von Mai bis Oktober gefunden und geerntet werden. Er lässt sich jedoch auch sehr gut in Kräutertöpfen ziehen und dann das ganze Jahr über verwenden.

Französischer und Russischer Estragon

Estragon kann in zwei unterschiedliche Gruppen kategorisiert werden:

  • Französischer Estragon
  • Russischer Estragon

Während die französische Variante ein ausgeprägtes Aroma aufweist, ist russischer Estragon weniger geschmacksintensiv – dafür sind diese Pflanzen jedoch robuster.

Verwendung zum Würzen

In der Küche kommen sowohl die Blätter als auch die jungen Triebe zum Einsatz. Estragon bietet Aromen von Pfeffer, Anis sowie Fenchel und ist vielseitig verwendbar. Mit ihm kann man Salate, Fleisch-, Fisch-, und Geflügelgerichte verfeinern. Auch bei Gemüsebeilagen und vegetarischen Speisen kann Estragon hinzugegeben werden. Darüber hinaus dient er zur Zubereitung von Saucen, Senf oder Kräuteressig.

Estragon sollte dezent eingesetzt werden, da sich sein Geschmack erst beim Kochen völlig entfaltet und entsprechend verstärkt.

Estragon kann sowohl frisch als auch in getrockneter Form erworben werden. Frischen Estragon kann man in ein befeuchtetes Küchenkrepp eingeschlagen für wenige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Außerdem eignet sich das Kraut sehr gut zum Einfrieren.

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