Distelöl

Distelöl – auch unter dem Namen Safloröl bekannt – wird aus den Samen der Färberdistel gewonnen. Diese stammt aus der Familie der Korbblütler und hat ihren Namen aufgrund der farbintensiven Blüten, die Carthamin enthalten, welches als natürliches Färbemittel für Textilien gilt. Vereinzelt werden auch Öle aus anderen Distelpflanzen als Distelöl bezeichnet, wie beispielsweise der Mexikanische Stachelmohn.

In Ägypten, Nordamerika und Ostasien beheimatet, wurde die Pflanze dort schon in der Antike als Nutz- und Heilpflanze verwendet. In Europa wird die Färberdistel seit dem Mittelalter kultiviert.

Distelöl in der Küche

Distelöl mit seiner hell- bis goldgelben Färbung ähnelt in seinen Eigenschaften Sonnenblumenöl und wird deswegen auch wie dieses in der Küche eingesetzt. Der Geschmack ist mild mit feinherben Noten. Distelöl eignet sich vor allem für Speisen, die maximal geringfügig erhitzt werden, wie beispielsweise:

  • Zur Aromatisierung von Rohkosten
  • Für Dressings zum Salat
  • Zum Abschmecken von Nudel-, Kartoffel- und Reisgerichten

Das in der Regel kaltgepresste Distelöl ist hitzeempfindlich und eignet sich nicht für das scharfe Anbraten, Backen oder Frittieren. Lediglich zum Dünsten bei niedrigen Temperaturen kann es kurz erhitzt werden.

Zudem wird Distelöl auch für die Herstellung von Margarine eingesetzt, während die unverarbeiteten Blüten der Pflanze für die Teezubereitung genutzt werden können.

Wie viele andere Speiseöle findet Distelöl auch bei der Pflege von Haaren und Haut Anwendung. Es ist beispielsweise Bestandteil von Shampoos, Cremes und Duschgels.

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