Comté

Comté ist ein französischer Hartkäse, der zu den Bergkäsen zählt. Hergestellt wird er vermutlich seit über 1.000 Jahren in der Bergregion Franche-Comté, eine ehemalige Grafschaft, die vom Jura bis in die Haute-Savoie reicht. Der Käse erinnert in seinem Geschmack und seiner Konsistenz an einen milden Gruyére, weswegen er auch als Gruyére de Comté bezeichnet wird.

Eigenschaften des Comté

Der Comté ist ein Kuhmilchkäse aus teilentrahmter erwärmter Rohmilch. Der Fettgehalt liegt bei mindestens 45 Prozent in der Trockenmasse. Der Käse wird in großen, zylindrischen Laiben mit einem Gewicht von etwa 40 Kilogramm und einem Durchmesser zwischen 55 und 70 Zentimetern hergestellt und zeichnet sich durch seinen würzigen Geschmack aus. Generell ist Comté in zwei Qualitäten erhältlich:

  • Comté marron
  • Comté extra

Comté ist ein sogenannter Lagerkäse, der zwischen vier Monaten und zwei Jahren reift. Für einen Käselaib werden etwa 400 Liter Milch benötigt.

Comté: Käse mit AOP-Siegel

Die französische Spezialität hat eine geschützte Ursprungsbezeichnung und ist mit dem AOP-Qualitätssiegel („Appelation d’origine protégé“) ausgezeichnet. Ein Comté darf nur aus der Milch der sogenannten Montbéliard-Kühe hergestellt werden. Diese Rasse entstand aus einer Kreuzung von Comtois mit Simmentaler Fleckvieh und ist ideal an das typische Klima der französischen Bergregion Franche-Comté angepasst. Außerdem dürfen die Kühe nur mit Gräsern, Heu und Kräutern von Jurawiesen gefüttert werden, Silofutter ist nicht erlaubt

Der Comté in der Küche

Dank seines würzigen Geschmacks passt der französische Hartkäse ideal zu einem fruchtigen Rotwein, trockenen Weißwein oder Champagner. Außerdem harmoniert er zu Fisch und Meeresfrüchten und ergänzt die Käseplatte.

Zudem ist Comté die Grundlage für Fondue Comtoise.

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