Bohnenkraut

Bohnenkraut (botanisch: Satureja) ist ein Gewürz, das in der französischen Küche zu den besonders beliebten fines herbes zählt. Es ist auch unter dem Namen Kölle, Saturei und Pfefferkraut bekannt und Teil der Pflanzenfamilie der Lippenblütler.

Sorten, Verbreitung und Ernte

In erster Linie wird zwischen Sommer- und Winter-Bohnenkraut unterschieden, auch wenn die Pflanze in zahlreichen verschiedenen Sorten existiert.

Sommer-Bohnenkraut (Satureja hortensis) ist eine maximal 40 Zentimeter hohe Pflanze mit buschigen Blättern und weißen Blüten. Es wird in Deutschland angebaut, aber auch in der Türkei, Russland, Afghanistan, Sri Lanka und Südafrika.

Winter-Bohnenkraut (Satureja montana) wird auch als Berg-Bohnenkraut bezeichnet. Die Pflanze kann bis zu 70 Zentimeter hoch wachsen und weist einige Teilblütenstände auf. Anders als das Sommer-Bohnenkraut ist Winter-Bohnenkraut im Mittelmeerraum beheimatet, weshalb es im deutschsprachigen Raum seltener vorkommt.

Geerntet wird das Kraut vor und während der Blütezeit. Abhängig von der Sorte umfasst diese den Zeitraum von Juli bis Oktober. Bei der Ernte werden die Zweige mit den Blättern abgeschnitten und anschließend getrocknet. Danach streift man die Blätter vom Zweig ab, welche sowohl in ihrer Urform als auch gerebelt beim Kochen verwendet werden können.

Geschmack und Verwendung

Bohnenkraut erinnert geschmacklich an Thymian und zeichnet sich durch sein leicht pfeffriges Aroma aus. Primär wird es für die Veredelung von Gemüse eingesetzt, allen voran den namensgebenden Bohnen. Des Weiteren passt Bohnenkraut gut zu:

  • Pilzen
  • Kartoffeln
  • Hülsenfrüchten
  • Schmorgerichten

Des Weiteren wird das Kraut auch gerne als Tee konsumiert. Der Geschmack von Bohnenkraut kann beim Kochen verfliegen, daher sollte das Gewürz am besten roh über das fertige Essen beziehungsweise erst ganz am Ende des Kochvorgangs in den Topf gegeben werden.

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