Bierhefe

Bierhefe wird auch Back- oder Bäckerhefe genannt und besteht aus Hefepilzen. Das Gärmittel wird zur Herstellung von Hefeteig, beim Kochen sowie als Nahrungsergänzungsmittel verwendet. Ihren Namen erhielt die Bierhefe, da diese als Treibmittel bei der Bierproduktion eingesetzt wird. Sie bringt Gerste und Hopfen zum Gären und wird anschließend wieder aus dem Bier herausgefiltert.

Produktion von Bierhefe

In der Regel wird die Hefe industriell hergestellt. Dabei nutzt man einen Stamm aus Hefezellen, der bei der Produktion von Bier gewonnen wird. Dieser wird anschließend weitergezüchtet, sodass aus wenigen Gramm Reinzuchthefe mehrere Tonnen Bierhefe entstehen.

Der Nährboden des Hefepilzes besteht aus einer Melasse, was der Backhefe ihren leicht süßlichen Geschmack verleiht.

Verwendungsarten von Bierhefe

Die Hefe ist vielseitig einsetzbar und wird in unterschiedlichen Formen sowie Aggregatszuständen angeboten.

  • Tabletten: Bierhefe kann als Nahrungsergänzungsmittel in Tablettenform eingenommen werden.
  • Flocken: Bierhefeflocken dienen ebenfalls als Nahrungsergänzungsmittel, können jedoch auch zum Kochen verwendet werden. Sie verleihen Soßen oder Suppen eine feine Würze und werden von Veganern gerne als Käseersatz genutzt.
  • Trockenhefe: Die getrocknete Hefe wird in Pulverform in kleinen Portionspäckchen angeboten. So kann sie beim Backen ganz einfach mit dem Mehl vermischt werden.
  • Frische Hefe/Blockhefe: Die frische Hefe wird in der Regel in Würfelform angeboten. Sie besteht aus Hefezellen und zu 30 Prozent aus Wasser.

Bierhefeflocken sollten bestenfalls nicht erhitzt werden, da sie sonst Nährstoffe verlieren können. Bei der Herstellung von Hefeteig sollten im Verhältnis zur verwendeten Mehlmenge etwa drei bis sechs Prozent Hefe untergemischt werden.

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