Bauernhandkäse

Bauernhandkäse, der auch einfach Handkäse genannt wird, gehört zur Gruppe der Sauermilchkäse. Er wird aus der Magerstufe hergestellt. Vermutlich stammt sein Name von der ursprünglichen Herstellungsart ab, bei welcher der Käse mit der Hand geformt wurde. Der Käse kommt eigentlich aus dem Rhein-Main-Gebiet, aus Hessen und der Pfalz. Heutzutage wird er aber deutschlandweit produziert.

Eigenschaften des Handkäses

Im Wesentlichen wird der Käse aus einem Gemisch aus Sauermilchquark, Natron und Salz hergestellt. Dabei lässt er sich sowohl als Gelbkäse als auch als Edelschimmelkäse produzieren. Sein Geschmack wird als aromatisch bis leicht pikant beschrieben und hängt von seinem Reifegrad ab. Er verfügt über einen relativ geringen Fettgehalt, weist aber einen verhältnismäßig hohen Eiweißanteil auf.

Verwendung in der Küche

Der Bauernhandkäse wird gerne auch mit Kümmel verfeinert genossen. Besonders bekannt ist seine traditionelle Servierform aus Hessen: Dabei wird der Handkäse unter Musik serviert. Dem Käse wird dabei ein Dressing aus Essig, Öl und Zwiebeln hinzugefügt. Die Bezeichnung kommt daher, dass die Zwiebeln während der Verdauung im Körper „Musik machen“. So hat sich die Benennung „Handkäse mit Musik“ oder „Handkäse ohne Musik“ eingebürgert. Klassischerweise wird dazu ein Brot serviert, auf das der Handkäse samt Dressing mithilfe eines Messers gehoben wird, sodass man ihn einfach verzehren kann. Ein beliebtes Getränkt dazu ist der Apfelwein.

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