Backzutaten

Backen ist für viele zu einer Freizeitbeschäftigung geworden und dank zahlreicher Küchenhelfer in der Regel eine unkomplizierte Angelegenheit. Eigenkreationen schmecken oft nicht nur besser, sie sind auch meist günstiger als fertig gekaufte Kuchen, Torten, Muffins oder Plätzchen. Zudem können sie dank zahlreicher Dekorationsmöglichkeiten individuell gestaltet werden.

Die Grundlage: Mehl

Zum Backen wird in den meisten Fällen Weizenmehl verwendet. Dank des Weizenklebers Gluten lässt es sich besonders einfach verarbeiten. Empfohlene Mehltypen: 405 (Kuchen, Hefeteig) und 550 (Kleingebäck). Glutenfreies Backen wird durch den Einsatz von Dinkelmehl ermöglicht. Es schmeckt intensiver als Weizenmehl. Empfohlene Mehltype: 630.

Die Triebmittel

Damit ein Teig gelingt, benötigt er Triebmittel, die ihm helfen, beim Backen aufzugehen. Nur so wird er locker und kann seinen Geschmack voll entfalten. Die gängigsten Triebmittel zum Backen sind:

  • Hefe
  • Backpulver
  • Natron

Süßungsmittel: Zucker und Aromen

Bei süßen Backwaren ist Zucker eine unerlässliche Zutat. Hier gibt es jedoch einige Unterschiede: Weißer Zucker: Wird am meisten zum Backen verwendet. Gewinnung aus der Zuckerrübe (daher auch: Rübenzucker). Durch das Raffinieren (Reinigung) erhält der Zucker seine weiße Farbe. Brauner Zucker: Wird ebenfalls aus der Zuckerrübe gewonnen. Nicht gänzlich raffiniert, hier bleibt Melasse erhalten und gibt dem Zucker die braune Farbe. Rohrzucker: Wird aus dem Saft des Zuckerohrs gewonnen. Puderzucker: Pulvrige (fein gemahlene) Variante des weißen Zuckers. Wird meist für Glasuren oder zum Bestäuben der Backwaren eingesetzt. Vanillezucker: Hier wird echtes Vanillemark mit weißem Zucker gemischt. Vanillinzucker: Alternative zum Vanillezucker. Statt echtem Vanillemark wird hier Vanillearoma verwendet. Alternativen zu Zucker sind: Agavendicksaft, Zuckerrübensirup, Ahornsirup, Stevia und Honig. Außerdem kann dem Kuchen oder Törtchen durch bestimmte Aromen wie Vanille, Rum oder Butter zusätzlich Geschmack verliehen werden.

Teigzugaben für mehr Geschmack

Dem Teig können verschiedene gemahlene Nüsse, Trockenfrüchte, Schokolade, Nougat oder Marzipan untergemischt werden. Auch Gewürze wie Zimt oder Safran sind klassische Teigzusätze. Torten werden außerdem oft mit einer oder mehreren Schichten aus Buttercreme oder Sahne angefertigt. Für Obstkuchen dient Pudding in der Regel als Belag zwischen Teig und Früchten. Backmischungen ermöglichen eine einfache Zubereitung von Kuchen und anderen Backspezialitäten. Meist ist hier lediglich die Zugabe von frischen Zutaten wie Milch, Eiern oder Butter erforderlich.

Dekorationen und Farbstoffe für individuelle Backergebnisse:

Neben Glasuren aus Schokoladenkuvertüre oder Zuckerguss gibt es zahlreiche weitere essbare Dekorationen in den verschiedensten Formen und Farben. Als Basis dient hierfür in der Regel Marzipanrohmasse, Fondant, Meringe oder Zucker. Auch Krokant oder gehackte Nüsse sind als Dekorationsmittel üblich. Lebensmittelfarbe verleiht dem Gebäck, der Torte oder dem Kuchen einen zusätzlichen Effekt. Diese kann entweder in den Teig, die Sahne oder Butter- sowie Puddingcreme gegeben werden.

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