Altbier

Das erste Altbier wurde im deutschen Niederrhein-Gebiet gebraut und seine Ursprünge reichen zurück bis in die römische Antike. Die namensgebende Silbe „alt“ bezieht sich hierbei tatsächlich auf das Alter des traditionellen Herstellungsprozesses. Altbier zeichnet sich durch seine dunkle, braune Färbung aus und besticht durch sein volles Malzaroma mit feinen Geschmacksnoten von Hopfen. Gegenwärtig ist vor allem der Düsseldorfer Raum für Altbier bekannt, das sich geschmacklich wie auch optisch stark von anderen Sorten wie dem Kölsch unterscheidet.

Herstellung

Beim Brauen von Altbier wird obergärige Hefe eingesetzt, was vor allem auf die verhältnismäßig hohen Umgebungstemperaturen während des Brauprozesses zurückzuführen ist. Wird heute untergäriges Bier gebraut, so ist man auf kühle Temperaturen von etwa vier bis neun Grad angewiesen, damit die Hefe reagieren kann. Aus diesem Grund konnte untergäriges Bier wegen fehlender Kühltechnik früher nur zur Winterzeit gebraut werden. Erst seit dem Ende des 19. Jahrhunderts ist das ganzjährige Brauen von untergärigen Bieren möglich. Obergärige Hefe: Beim Gärungsprozess wird obergärige Hefe durch die entstehende Kohlensäure nach oben bewegt. Untergärige Hefe: Untergärige Hefe sinkt während des Gärprozesses nach unten ab.

Wie Altbier getrunken wird

Altbier wird traditionell aus 0,2 Liter Gläsern getrunken und eignet sich als kühle Erfrischung im Sommer genauso gut wie als Getränk zu deftigen Speisen. Die bittere, malzige Note passt sehr gut zu Fleischgerichten, Frittiertem oder Eintöpfen.

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