Äpfel

Äpfel gehören zu den beliebtesten Obstsorten der Deutschen. Neben Inhaltsstoffen wie Vitaminen und Mineralien verfügt das Kernobst auch über eine große Bandbreite an Geschmacksrichtungen. Je nach Sorte und Reifegrad reicht diese von herb-säuerlich bis süß.

Apfelsorten und -züchtungen

Schätzungen zufolge gibt es weltweit rund 30.000 Apfelsorten, wovon 2.000 Sorten auf den deutschen Anbau fallen. Das Angebot für den durchschnittlichen Verbraucher ist allerdings wesentlich reduzierter: So werden im kommerziell betriebenen Obstbau lediglich 25 Sorten kultiviert, noch weniger gelangen in die Regale der Supermärkte. Grund dafür ist, dass Größe und Gewicht per Qualitätsnorm EU-weit geregelt sind und das Kernobst dem Kunden möglichst kosteneffizient und preiswert angeboten werden soll. Als alte Apfelsorten werden Sorten bezeichnet, die vor der industrialisierten Züchtung verbreitet waren und teilweise über andere Inhaltsstoffe verfügen. Diese Äpfel wachsen heute meist auf Streuobstwiesen und zeichnen sich durch eine Vielfalt in Geschmack, Größe und Form aus. Bio-Äpfel hingegen müssen die Anforderungen der EG-Öko-Verordnung erfüllen und dürfen zum Beispiel nicht mithilfe von Gentechnik erzeugt werden. In der industriellen Landwirtschaft werden die Apfelsorten den entsprechenden Nutzungsarten zugeordnet: Tafelapfel Tafeläpfel eignen sich sowohl für den sofortigen Verzehr als auch für die Weiterverarbeitung. Die meisten in Supermärkten erhältlichen Äpfel sind Tafeläpfel. Hierzu zählen unter anderem:

  • Braeburn
  • Pink Lady

Wirtschaftsapfel Diese Sorten eignen sich in erster Linie für die Weiterverarbeitung, zum Beispiel zu Most, Saft, Mus oder als Back- beziehungsweise Kochapfel. Hierzu zählen unter anderem:

  • Rheinischer Winterrambur
  • Westfälischer Gülderling

Mostapfel Mostäpfel werden hauptsächlich für die Herstellung von alkoholischen Getränken wie Apfelwein, Cidre oder Calvados verwendet und lassen sich als Streuobst ernten. Hierzu zählen unter anderem:

  • Mantet
  • Sauergrauech

Lagerung von Äpfeln

Äpfel gehören zu den klimakterischen Früchten und reifen auch nach der Ernte noch nach. Das beim Nachreifeprozess freigesetzte Pflanzenhormon Ethen sorgt dafür, dass andere Früchte wie Bananen schneller reifen, weshalb diese stets getrennt aufbewahrt werden sollten. Um den Reifeprozess von Äpfeln zu verzögern und möglichst lange haltbar zu machen, sollten diese gekühlt und bei relativ hoher Luftfeuchtigkeit gelagert werden. Äpfel mit beschädigter Schale oder Druckstellen sind nicht lange haltbar und sollten möglichst schnell verzehrt oder weiterverarbeitet werden.

Apfelrezepte

Äpfel eignen sich sowohl als Zutat für herzhafte als auch für süße Speisen. Neben Apfelkuchen ist die Frucht auch wichtiger Bestandteil eines Obstsalats. Zu Blattsalaten passen knackige, in Scheiben geschnittene Äpfel ebenso gut. In Kombination mit Rotkohl, Linsen oder Bohnen sorgen sie außerdem für besonders interessante Aromen. Natürlich eignen sich Äpfel auch zum Einkochen, beispielsweise zu Apfelmus.

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