Verkehrssicherheit & mehr - so sind die Kleinen sicher unterwegs

Informieren Sie sich hier rund um das Thema „Fahrradsicherheit für Kinder“!
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Sicher unterwegs mit dem Fahrrad: Unsere Tipps in der Übersicht

Fahrradsicherheit für Kinder:
Beim Fahrradfahren ist die Sicherheit ganz entscheidend – so nehmen Sie Ihr Kind auf dem Fahrrad immer sicher mit.
zu den Tipps
Welche Transportmöglichkeiten gibt es:
Geeignete Transportmöglichkeiten für Ihre Kinder: Fahrradkindersitz, Fahrradanhänger, Lastenrad oder doch besser Nachziehrad?
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Das erste eigene Fahrrad:
Zwischen dem dritten und sechsten Lebensjahr bekommen Kinder im Durchschnitt ein eigenes Fahrrad - doch welches soll es sein?
zu den Tipps
Fahrrad fahren lernen:
Tipps und Tricks rund um das erste eigene Fahrrad und das Fahrradfahren lernen finden Sie von uns übersichtlich aufbereitet.
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Das erste richtige Fahrrad:
Mit dem ersten eigenen Fahrrad sind Ihre Kleinen viel mobiler - achten Sie beim Kauf auf Größe, Qualität und Verkehrssicherheit.
zu den Tipps
Der Fahrradhelm:
Keine gesetzliche Helmpflicht, doch einfach unerlässlich: So finden einen passenden Fahrradhelm für Ihre Kinder.
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Sicherheit im Straßenverkehr:
Ab dem 10. Lebensjahr fahren Kinder nicht mehr auf dem Gehweg. Bereiten Sie Ihre Kleinen behutsam auf den Straßenverkehr vor.
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Verkehrsregeln:
Die wichtigsten Verkehrsregeln und -schilder erklären: Sprechen Sie mit Ihrem Kind über mögliche Gefahren im Straßenverkehr.
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  • Fahrradsicherheit für Kinder

    Jährlich gibt es ca. 75.000 verunglückte Fahrradfahrer in Deutschland, knapp 10.000 davon sind Kinder unter 15 Jahren – Sicherheit ist beim Fahrradfahren das A&O.

    Doch wie transportiert man die lieben Kleinen am besten auf dem Drahtesel, wann ist es Zeit für ein eigenes Fahrrad und was muss man beim Kauf eines solchen unbedingt beachten? Informieren Sie sich hier rund um das Thema „Fahrradsicherheit für Kinder“!


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    Mit Kleinkindern auf dem Fahrrad unterwegs

    2 voneinander unabhängige, funktionierende Bremsen 1 Lampe mit weißem Reflektor vorne
    1 Rücklicht mit rotem Reflektor hinten
    1 zusätzlicher roter Reflektor hinten
    1 Klingel
    4 gelbe Speichenreflektoren oder reflektierende weiße Streifen in den Speichen
    bzw. an den Reifen Rutschfeste Pedalen mit Reflektoren
    Rutschfeste Pedalen mit Reflektoren
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    1. Fahrradkindersitz

    In einem Fahrradkindersitz lassen sich Kinder mitnehmen, sobald sie eigenständig sitzen können. Das ist in der Regel ab einem Alter von ca. neun Monaten der Fall. Wer sich für den Kauf eines Fahrradsitzes entschieden hat, dem stellt sich als Nächstes die Frage: Front- oder Heckplatz?

    Der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) rät davon ab, Kleinkinder in einem Frontmodell zu transportieren, da sie bei einem Unfall relativ ungeschützt sind. Die Stiftung Warentest kommt zu einem ähnlichen Ergebnis, erkennt aber auch die Vorteile des Frontsitzes an: Da Kinder besser mit dem Fahrer kommunizieren können und mehr sehen, sitzen sie in der Regel sehr gerne und meist auch ruhiger in einem Frontmodell.

    Neben dem erhöhten Unfallrisiko beklagen die Tester aber auch, dass Kinder in einem Frontsitz leichter auskühlen, weil sie dem Fahrtwind ausgesetzt sind. Ein weiterer Nachteil ist, dass Frontsitze aus Sichtgründen über keine Nackenstütze verfügen, sodass der Kopf des Kindes beim Einschlafen nach hinten abknickt. Wer seinen Nachwuchs trotzdem in einem Frontsitz mitnehmen möchte, darf dieses nur bis zu einem Gewicht von 15 Kilogramm tun.
    Hecksitze haben einen besseren Ruf als Frontsitze und das nicht ohne Grund: Sie bieten mehr Schutz bei einem Frontaufprall und vor kühlem Fahrtwind, verfügen über eine komfortable Rücken- und Kopfstütze und bieten Kindern zudem mehr Bewegungsfreiheit. Sättel mit offenen Federungen sollten allerdings unbedingt abgedeckt werden, damit die kleinen Mitfahrer ihre Händchen nicht zwischen den Federn einquetschen können.

    Montage der Kindersitze
    Frontmodelle werden in der Regel am Lenkrohr des Rahmens befestigt; Heckmodelle auf dem Gepäckträger oder mit mittels einer speziellen Halterung am Sattelrohr.

    Checkliste

    Zu einem verkehrssicheren Fahrrad gehören:

    Ist der Sitz nach Norm DIN EN 14344 geprüft und verfügt über das entsprechende Prüfsiegel?
    Lässt sich der Sitz einfach und an unterschiedlichen Fahrrädern montieren?
    Ist der Sitz mit einem individuell regulierbaren Drei- oder Fünf-Punkt-Gurtsystem ausgestattet?
    Hat der Sitz einen Speichenschutz?
    Lassen sich die Fußschlaufen an den Fußstützen regulieren?
    Lässt sich die Rückenlehne individuell verstellen?

    2. Fahrradanhänger

    Der Fahrradanhänger gehört mittlerweile auf den Straßen zur Normalität und bietet nicht nur Sitzplätze, sondern auch viel Stauraum. Er eignet sich für Kinder von null bis sechs Jahren.

    Während Kleinkinder auf einer Art Sitzbank Platz nehmen, sollten Sie Ihr Baby in einer Babyschale für Fahrradanhänger transportieren. Diese lässt sich mit Gurten im Inneren des Anhängers befestigen. Sowohl Kleinkinder als auch Babys werden im Fahrradanhänger mit einem Gurtsystem angeschnallt. Pro Anhänger dürfen maximal zwei Kinder mitfahren.

    Der Fahrradanhänger bietet gegenüber dem Fahrradsitz viele Vorteile, ist aber auch deutlich teurer: Gute Fahrradanhänger kosten bis zu 900 Euro. In puncto Sicherheit und Komfort ist der Anhänger allerdings auch unschlagbar. Das Unfallrisiko ist sehr gering, da der Anhänger bei einem Unfall nicht umkippt. Ihre Kinder werden durch eingebaute Pufferzonen wie in einem Kokon geschützt.
    Vor allem bei längeren Radtouren oder bei zwei Kindern hat sich der Anhänger bewährt: Die Kinder sitzen bequemer, können schlafen, sich unterhalten oder sogar spielen – ganz gleich, ob es regnet oder die Sonne scheint.
    Vor dem Kauf eines Fahrradanhängers sollten Sie sich jedoch unbedingt Gedanken darüber machen, wo Sie diesen abstellen. Überprüfen Sie auch, ob Sie mit dem Anhänger durch Garten- oder Toreinfahrten passen.
    Bevor Sie Ihr Kind in den Fahrradanhänger setzen, ist es empfehlenswert, einige Runden ohne Mitfahrer zu drehen. Vor allem das Bremsen und das Fahren in Kurven sind am Anfang gewöhnungsbedürftig.

    Fahrradanhänger – Montage
    Fahrradanhänger werden auf Höhe der Hinterachse durch eine zweiteilige Kupplung mit dem Zugfahrrad verbunden. Der eine Teil der Kupplung wird am Fahrrad, der andere Teil am Anhänger befestigt.

    Checkliste

    Hat der Anhänger ein stabiles Gestänge?
    Ist er mit einem Überrollschutz ausgestattet?
    Ist die Kupplung stabil und sitzt fest?
    Verfügt der Anhänger über den Drei-Punkt-Sicherheitsgurt?
    Gibt es Extrasitze und Kopfstützen?
    Welche Extras werden angeboten (Regenschutz, Insektengitter, Sonnen- und UV-Schutz)?
    Lässt sich der Anhänger zum Buggy oder Jogger umrüsten?
    Verfügt der Anhänger über die vorgeschriebene Ausstattung (Licht und Reflektoren)?

    3. Transportfahrrad (Lastenrad)

    In Metropolen wie Kopenhagen oder Amsterdam ersetzt das Lastenrad in vielen Familien das Auto und auch in deutschen Großstädten wie Berlin oder Hamburg werden die robusten Transporträder immer beliebter.

    Statt wie im Anhänger hinten sitzt das Kind bei einem Transportfahrrad vorne in einer Art Kiste, sodass man es stets im Blick hat. Erfunden wurde das Lastenrad 1984 in der alternativen Kommune Christiana, im Herzen der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Der gleichnamige Fahrradhersteller gehört auch heute zu den führenden Anbietern dieser Räder.

    Der Klassiker des Transportfahrrads ist ein Dreirad mit einem Hinterrad und zwei Vorderrädern, zwischen denen eine große Transportbox montiert ist.
    Mittlerweile gibt es aber auch sogenannte 2-Wheeler, bei denen die „Sitzkiste“ zwischen Vorder- und Hinterrad angebracht ist.

    Ähnlich wie beim Fahrradanhänger lassen sich im Lastenrad Kinder von null bis sieben Jahren transportieren. Für Babys bieten einige Anbieter eine spezielle Babyschale an.

    Das Lastenfahrrad bietet viele Vorteile: Je nach Größe und Ausstattung des Fahrrads können mehrere Kinder angeschnallt in der Transportbox Platz nehmen. Auch der große Familieneinkauf lässt sich in der geräumigen „Kiste“ gut unterbringen. Kinder sind von ihrem Platz in der ersten Reihe oft so begeistert, dass sie gar nicht mehr aussteigen möchten: Sie sitzen äußerst bequem und vor Witterungseinflüssen geschützt, manchmal in Gesellschaft und können das Geschehen um sie herum gut beobachten.

    Im Stadtverkehr ist das Lastenfahrrad eine clevere Alternative zum Auto. Empfehlenswert sind dreirädrige Transporträder, denn sie können nicht umkippen und bieten mehr Sicherheit.

    Wer sich für dieses Fahrrad entscheidet, muss jedoch etwas tiefer in die Tasche greifen, denn die Familienbikes kosten in der Regel zwischen 1.000 und 2.000 Euro.

    Auch über einen Stellplatz sollten Sie sich vor dem Kauf Gedanken machen, denn das Transportfahrrad nimmt viel Platz ein. Bevor Sie sich mit Ihrem Nachwuchs auf die Straße wagen, sollten Sie das Fahren mit dem Lastenrad unbedingt üben, denn es fährt sich ganz anders als ein normales Rad.

    Checkliste

    Achten Sie auf hochwertige Bremsen, am besten sind hydraulische oder Scheibenbremsen.
    Wie viel wiegt das Fahrrad? Je schwerer es ist, umso mehr müssen Sie strampeln!
    Lässt es sich leicht fahren und lenken (unbedingt Probefahren!)?
    Verfügt der Anhänger über den Drei-Punkt-Sicherheitsgurt?
    Welche Extras werden angeboten?


    4. Nachziehrad (Trailerbike)

    Sobald Ihre Kinder selbst Fahrrad fahren können, kommt ein sogenanntes Nachziehrad für Sie infrage.

    Das klassische Trailerbike ist ein Fahrrad ohne Vorderrad, das mit einer Stange am Elternrad montiert wird. Alternativ können Sie ein ganz normales Kinderfahrrad mit einem speziellen Kupplungssystem an Ihrem Rad befestigen. Der Vorteil dieser flexibleren Variante ist, dass Ihr Kind auch ganz einfach abgekoppelt werden und ohne Ihre Hilfe weiter fahren kann.

    Das Nachziehrad eignet sich für Kinder zwischen drei und neun Jahren und ist vor allem bei längeren Radtouren und im chaotischen Stadtverkehr empfehlenswert: Sind die Kinder des Tretens müde, können sie sich einfach ziehen lassen. Bei viel Verkehr haben die Eltern sie besser unter Kontrolle. Allerdings sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihr Kind während der Fahrt nicht einschläft.

    Auch das Fahren mit einem Trailerbike sollten Sie üben – sowohl allein als auch gemeinsam in einer verkehrsberuhigten Zone. Beachten Sie vor allem die Länge Ihres Rades, die vor allem beim Kurven fahren und Bremsen eine Rolle spielt.

    Checkliste

    Achten Sie vor dem Kauf auf das zulässige Gesamtgewicht Ihres eigenen Rades. Ist es dafür geeignet, ein Trailerbike zu ziehen?
    Prüfen Sie das Montagesystem: Das Trailerbike sollte fest am Zugrad montiert werden können.
    Lassen sich Lenker und Sitz in der Höhe regulieren?
    Verfügt das Nachziehrad über ein Rücklicht und einen roten Reflektor?
    Hat es eine Gangschaltung?
    Statten Sie das Zugrad mit einem verlängerten Schutzblech aus, damit Ihr Kind vor Spritzwasser geschützt ist.

    Muss mein Baby bzw. Kleinkind einen Helm tragen?

    Anhänger, Fahrradsitz, Trailerbike oder Lastenrad – ganz gleich, für welche Transportmöglichkeit Sie sich entscheiden, der Griff zum Fahrradhelm sollte Routine sein, sowohl für Ihr Kind als auch für Sie selbst. Weder für Erwachsene noch für Kinder besteht zwar in Deutschland Helmpflicht, doch bei einem Unfall schützt der Helm effektiv vor Kopfverletzungen. 80 Prozent aller schweren Hirnverletzungen bei Unfällen mit dem Fahrrad ließen sich durch das Tragen eines Helmes verhindern, so Experten. https://fahrrad.bussgeldkatalog.org/helmpflicht/

    Was muss ich beachten,

    Wer sein Kind auf dem Fahrrad mitnimmt, trägt eine große Verantwortung. Deshalb sollten sich auch nur wirklich sichere Radfahrer dieser Verantwortung stellen. Aber auch sehr geübte Radfahrer sollten auf Folgendes achten:

    Überfordern Sie Ihre Kinder nicht mit zu langen Radtouren: Kleinkinder und Babys werden beim langen Stillsitzen oft quengelig; selbst radelnde Kinder schnell müde.
    Machen Sie bei längeren Touren oft und ausgiebig Pause. Halten Sie an Spielplätzen, Badeseen, Weiden mit Tieren oder Eisläden. Das bringt Abwechslung in die Radtour!
    Bemühen Sie sich auf ebenen Wegen zu fahren. Kopfsteinpflaster oder Feldwege sind für mitfahrende Kinder auf Dauer sehr unangenehm.
    Sitzt Ihr Kind in einem Kindersitz hinter Ihnen oder in einem Fahrradanhänger, sollten Sie regelmäßig anhalten, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist.
    Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht in der prallen Sonne sitzt, und meiden Sie die Mittagshitze. Ein Sonnenschutz, Sonnencreme und ein Sonnenhut bzw. Helm sind absolut notwendig.
    Überfordern Sie Ihre Kinder nicht mit zu langen Radtouren: Kleinkinder und Babys werden beim langen Stillsitzen oft quengelig; selbst radelnde Kinder schnell müde.

    Allgemeine Hinweise

    Jeder Radfahrer sollte im Straßenverkehr vorausschauend und vorsichtig fahren.
    Das gilt insbesondere dann, wenn ein Kind mit „an Bord“ ist. Mit den folgenden „Goldenen Regeln“4 für Radfahrer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs können Sie die eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer erheblich erhöhen:

    Vorsichtig und vorausschauend Rad fahren
    Eindeutige Handzeichen geben
    Rücksicht auf andere nehmen
    Abstand halten
    Verkehrsregeln beachten
    Blickkontakt zu anderen Verkehrsteilnehmern suchen
    Seitlichen Sicherheitsabstand einhalten
    Besondere Vorsicht bei abbiegenden Autos und Lastwagen (toter Winkel)
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  • Das erste eigene Fahrrad

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  • Der Fahrradhelm

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  • Sicherheit im Straßenverkehr

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  • Die wichtigsten Verkehrsregeln für Radfahrer

    Für Radfahrer gelten die allgemeinen Regeln für den Fahrzeugverkehr der Straßenverkehrsordnung.
    Die folgenden Verkehrsregeln beziehen sich speziell auf Radfahrer:

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    http://www.adfc.de/verkehr--recht/recht/regeln-fuer-radfahrer/fachwissen-fahrradalltag/verkehrsrecht-fuer-radfahrer
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