Eiskaffee-Torte: ein cremiger Genuss

Eiskaffee lässt sich nicht nur flüssig, sondern auch in Form einer Eiskaffee-Torte als köstliches Dessert genießen. Bei der Zubereitung wird auf Instant-Eiskaffee-Pulver zurückgegriffen.

1. Eiskaffee-Torte zubereiten

Dieses Grundrezept ist für eine Eiskaffee-Torte in 28er Größe gedacht und ergibt 12 bis 16 Stücke.

Beachten Sie, dass alle Zutaten – mit Ausnahme der Schlagsahne – Zimmertemperatur haben sollten, um sich ideal verarbeiten zu lassen.
Köstliche Eiskaffee-Torte

Zutaten für eine 28er Springform

Für den Biskuitboden

  • 6 Eier
  • 100 g Zucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 Päckchen Backpulver
  • ½ Tafel Zartbitterschokolade
  • 1 kleine Prise Salz

Für die Eiskaffee-Creme

  • 5 Becher Schlagsahne
  • 5 Päckchen Sahnesteif
  • 30 g Zucker
  • 50 g löslicher Eiskaffee/Frappé

Außerdem

  • 28er Springform
  • 1 Blatt Backpapier
  • etwas Butter und Mehl
  • 40 g gehobelte Mandeln

Zubereitung

  1. Vorbereitungen
    Legen Sie das Backpapier auf den Boden der Springform und schließen Sie diese mit dem Ring. Fetten Sie den Rand leicht ein. Geben Sie anschließend ein wenig Mehl in die Form und klopfen Sie diese damit aus, sodass eine dünne Mehlschicht daran haften bleibt. Die Ränder des Backpapiers können Sie abschneiden. Heizen Sie den Backofen auf 150 Grad Celsius Umluft vor.
  2. Biskuitboden
    Trennen Sie die Eier. Geben Sie eine kleine Prise Salz zu den Eiweißen und schlagen Sie diese mit einem Handrührgerät (Rührbesen) steif. Geben Sie die Eigelbe in eine separate Schüssel und fügen Sie den Zucker und Vanillezucker unter ständigem Rühren hinzu. Schlagen Sie die Masse auf, bis eine schaumige Mixtur entsteht. Raspeln Sie die Schokolade oder hacken Sie sie fein. Anschließend werden die Nüsse, das Backpulver und die Schokolade zur Eigelb-Zucker-Masse hinzugefügt und vorsichtig untergezogen. Geben Sie zuletzt das steifgeschlagene Eiweiß hinzu und heben Sie es vorsichtig unter. Füllen Sie den Teig in die Springform und streichen Sie ihn glatt. Backen Sie den Biskuitboden im vorgeheizten Backofen für etwa 40 Minuten. Überprüfen Sie den Fortschritt gegebenenfalls zwischendurch mit einem Holzstäbchen. Nehmen Sie den fertigen Boden aus dem Ofen und lassen Sie ihn in der Form abkühlen. Entfernen Sie anschließend den Ring und teilen Sie den Boden waagerecht in zwei gleich große Hälften. Legen Sie die untere Hälfte auf eine Tortenplatte.
  3. Eiskaffee-Creme
    Geben Sie die kalte Schlagsahne in einen hohen Rührbecher und fügen Sie das Sahnesteif und den Zucker hinzu. Schlagen Sie die Flüssigkeit leicht auf. Fügen Sie das Eiskaffeepulver unter leichtem Rühren hinzu und schlagen Sie die Masse anschließend steif.
  4. Fertigstellung der Eiskaffee-Torte
    Umschließen Sie den unteren Tortenboden mit einem Tortenring und verstreichen Sie die Eiskaffee-Creme darauf. Stellen Sie die Eiskaffee-Torte für etwa zwei Stunden in den Kühlschrank, bis die Creme fest angezogen ist. Rösten Sie die Mandelblätter in einer nicht gefetteten Pfanne leicht an. Bröseln Sie den oberen Biskuitboden in die Pfanne. Streuen Sie die erkalteten Brösel auf der Torte und entfernen Sie den Tortenring.

Wir wünschen Ihnen guten Appetit!

2. Variation: Eiskaffee-Torte mit Mürbeteigboden

Wenn Sie Torten mit einem festen Boden bevorzugen, können Sie das obenstehende Rezept wie folgt variieren. Beachten Sie, dass Sie auch die Zutaten für das Grundrezept der Eiskaffee-Torte benötigen.

Mürbeboden für Eiskaffee-Torte
Rollen Sie den Mürbeteig passend für die 28er Springform aus.

Zutaten für eine 28er Springform

Für den Mürbeteig

  • 175 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 85 g Butter
  • 1 Ei

Außerdem

  • 28er Springform
  • 1 Blatt Backpapier
  • 100 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung

  1. Vorbereitung
    Heizen Sie den Backofen auf 150 Grad Celsius Umluft vor. Legen Sie das Backpapier auf den Boden der Springform und schließen Sie diese anschließend mit dem Ring. Die Ränder des Backpapiers können Sie abschneiden.
  2. Mürbeteigboden
    Geben Sie den Zucker und die Butter in eine Schüssel und schlagen Sie sie mit einem Handrührgerät (Rührbesen) cremig. Rühren Sie anschließend das Ei unter. Fügen Sie das gesiebte Mehl hinzu und verkneten Sie alles mithilfe von Knethaken zu einem glatten Teig. Wickeln Sie den fertigen Teig in etwas Frischhaltefolie und geben Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Rollen Sie den Teig auf die Größe der Springform aus und legen Sie ihn anschließend hinein. Der Teig sollte keinen Rand formen, sondern komplett flach aufliegen. Stechen Sie mit der Gabel ein paar Löcher in den Teig und backen Sie ihn anschließend für circa 20 Minuten.
  3. Fertigstellung der Eiskaffee-Torte
    Geben Sie den erkalteten Mürbeteigboden auf eine Kuchenplatte. Lassen Sie die Zartbitterkuvertüre in einem Wasserbad schmelzen und streichen sie den Mürbeteig damit ein. Geben Sie anschließend den unteren Biskuitboden aus dem Eiskaffee-Torten-Grundrezept auf den Mürbeteig. Anschließend stellen Sie die Eiskaffee-Torte wie oben beschrieben fertig.

Wir wünschen Ihnen guten Appetit!

Utensilien für die Zubereitung der Eiskaffee-Torte:

3. Fruchtige Variation

Himbeermarmelade
Die Säure der Früchte macht den Geschmack Ihrer Eiskaffee-Torte leichter.

Wenn Sie die Eiskaffee-Torte besonders raffiniert zubereiten wollen, können Sie sie um eine fruchtige Komponente ergänzen. Dies funktioniert sowohl mit dem Grundrezept als auch mit der Mürbeteig-Variante.

Geben Sie frei nach Wahl eine Schicht saure Fruchtkonfitüre auf den unteren Biskuitboden, bevor Sie ihn mit der Eiskaffee-Creme bestreichen. Je nach persönlichem Geschmack eignen sich:

  • Rote Johannisbeere
  • Sauerkirsche
  • Himbeere

4. Tipps fürs Backen

Damit Ihre Eiskaffee-Torte perfekt gelingt, empfehlen wir Ihnen, die folgenden Hinweise zu beachten:

Wie schlage ich Eiweiß richtig steif?

Um festen Eischnee aufzuschlagen, darf kein Eigelb in die Eiweißmasse gelangen. Zudem sollten Sie das Eiweiß in einen sauberen Behälter füllen. Ideal sind Schüsseln und Rührbecher aus Glas oder Metall, da sich diese äußerst gründlich reinigen und von Fettrückständen befreien lassen. Reste von Butter und Co. verhindern, dass das Eiweiß fest wird.

Tipp: Eine kleine Prise Salz hilft zusätzlich, eine feste Konsistenz zu erreichen.

Wie schlage ich Sahne richtig steif?

Die Sahne muss stets gut gekühlt sein. Ebenso sollte die Umgebungstemperatur nach Möglichkeit nicht zu hoch sein. Zu Beginn ist es ratsam, die Sahne mit einem Handrührgerät auf niedriger Stufe leicht zu rühren. Schalten Sie die Leistung des Geräts anschließend hoch und schlagen Sie die Sahne steif. Die Zugabe von Sahnesteif sorgt vor allem dafür, dass die fertige Schlagsahne lange fest bleibt.

Achtung: Schlagen Sie die Sahne nicht zu lange, da sie sich sonst in feste, butterartige und flüssige, molkenartige Bestandteile trennt.

Tipp: Sie können die Schüssel oder den Rührbecher mit der kalten Sahne beispielsweise in Eiswasser stellen. Die zusätzliche Kühlung beschleunigt das Festwerden.

Was bedeutet „unterheben“?
Wie hebe ich Zutaten richtig unter?

Beim Unterheben werden in der Regel zwei Teigkomponenten mit unterschiedlicher Konsistenz miteinander vermengt. So wird beispielsweise häufig steif geschlagenes Eiweiß oder Sahne unter einen Teig beziehungsweise eine Creme gehoben. Dabei soll eine lockere Konsistenz mit möglichst viel eingeschlossener Luft entstehen.

Tipp: In der Regel wird die weichere Menge zu der festeren Masse hinzugegeben und untergehoben. Für ein ideales Ergebnis fügen Sie zunächst etwa ein Drittel des Eischnees/der Sahne zu dem Teig/der Creme hinzu und rühren diese gut unter. Auf diese Weise gleicht sich die Konsistenz an. Anschließend fügen Sie den Rest des Eischnees/der Sahne hinzu und vermengen das Ganze mit leichten Rührbewegungen.

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Redakteur Lars Ehrlich
Redaktionshinweise
Redaktion: Lars Ehrlich

Lars Ehrlich absolvierte während seines Studiums ein Praktikum bei einer Zeitschrift für Japan-Interessierte. Anschließend sammelte er als Werkstudent weitere Erfahrungen im redaktionellen Bereich. Seit 2016 unterstützt er das Team in der Online-Redaktion.