HPI unterstützt das innovative Design Thinking

Seit dem 5. November 2008 arbeiten das deutsche Hasso-Plattner-Institut (HPI, www.hpi.uni-potsdam.de) und die US-amerikanische Eliteuniversität Stanford gemeinsam in einer Art Forschungsallianz zusammen.

Das von Mäzen Hasso Plattner mit rund 16 Millionen US-Dollar finanzierte Forschungsprojekt, das zunächst über acht Jahre laufen soll, widmet sich ganz dem zukunftsweisenden Thema des Design Thinking. Hierbei wird generell untersucht, wie das ingenieurartige und kreative Entwickeln von Innovationen alle Lebensbereiche positiv bereichern kann.

Unter der Leitung von Prof. Larry Leifer und Prof. Christoph Meinel (HPI-Direktor) werden die Forschungsprojekte zu gleichen Teilen an den beiden Universitäten durchgeführt. Eine ständige Rückkopplung ist dabei aber vorgesehen.

Zum einen wird es in der Forschung darum gehen, die Herangehensweise des Design Thinking in die technische Entwicklung einzuflechten, zum anderen wird, sozusagen als Experiment im Experiment, der Einfluss kultureller Faktoren und individuelle Anstöße einzelner Mitarbeiter auf das Projekt untersucht.

Nach der Gründung des HPI im Jahr 1999 hat Plattner zuletzt 2007 die "HPI School of Design Thinking" (www.hpi-web.de/d-school) hinzugefügt, die bereits vor dem gemeinsamen Projekt mit der Stanford University unter dem Namen "d.school" kooperierte.