Schwimmen

Schwimmer genießen dieses wunderbare Gefühl, schwerelos durchs Wasser zu gleiten. Schwimmen macht nicht nur Spaß und entspannt, sondern ist auch sehr gesund. Es trainiert die Muskeln und verbrennt Fett. Herz und Kreislauf werden gestärkt, Gelenke und Venen entlastet. Verspannungen lösen sich. Und das Gute ist: Man kann jederzeit schwimmen, im Sommer und im Winter, ob jung oder alt, dick oder dünn.

Schwimmen: Fitness für Jedermann

Im Wasser fühlen wir uns schwerelos und leicht wie eine Feder. Denn unser Gewicht wird beim Schwimmen vom Wasser getragen. So bewegen sich die Gelenke relativ unbelastet. Dad urch eignet sich Schwimmen auch besonders gut für Senioren und Personen mit Gelenkproblemen oder Übergewicht. Ein weiteres Plus gerade für Senioren ist, dass man sich beim Schwimmen nicht verletzten kann.

Schwimmen verbrennt Kalorien

Schwimmen bietet eine ideale Kombination zwischen Ausdauersport, Muskelaufbau und Fettverbrennung. Der Widerstand im Wasser ist etwa 14-mal so hoch wie an der Luft. Dies stärkt die Muskeln und ist besonders effektiv zum Kalorienverbrennen. Während einer halben Stunde Brustschwimmen verbraucht eine Frau mittleren Alters und normalen Gewichts über 300 Kalorien.

Schwimmen als Gesundheitssport

Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten überhaupt. Häufig werden Schwimmkurse daher auch als Reha Sport angeboten. Getragen und geschützt im Wasser bauen die Patienten langsam wieder Muskeln auf und stabilisieren ihren Körper. Doch auch für gesunde Menschen hat Schwimmen viele positive Wirkungen.

  • Verspannungen

    Verspannungen können durch regelmäßiges Schwimmen gelockert werden, da die gesamte Muskulatur beim Schwimmen beansprucht wird. Die sanfte und andauernde Bewegung der Arme löst Verspannungen. Bei Nackenproblemen empfiehlt sich Rückenschwimmen.

  • Rückenschmerzen

    Rückenschmerzen können durch regelmäßiges Schwimmen verringert werden. Besonders beim Rückenschwimmen wird die Wirbelsäule entlastet. Gleichzeitig werden Muskeln aufgebaut und der Körper stabilisiert. Durch den ganzheitlichen Muskelaufbau beugt Schwimmen zudem Haltungsschäden vor.

  • Venen-Erkrankungen

    Schwimmen kann helfen, Venen-Erkrankungen vorzubeugen. Denn durch den permanenten Wasserdruck beim Schwimmen und den Beinschlag wird der Rückfluss des Blutes durch die Venen zum Herzen gefördert. Hierdurch wird das Bindegewebe gestärkt.

  • Das Herzkreislaufsystem

    Regelmäßiges Schwimmen trainiert das Herzkreislaufsystem. Die Bewegung im Wasser stärkt den Herzmuskel, das Herzvolumen wird vergrößert und die Herzfrequenz sinkt. So fühlen wir uns insgesamt fitter.

  • Stressabbau

    Das Gefühl im Wasser zu gleiten, empfinden die meisten Menschen als angenehm ruhig und schwerelos. So kann Schwimmen als guter Ausgleich bei Stress dienen.

  • Asthma

    Experten und Fachärzte empfehlen Schwimmen für Erwachsene und Kinder mit allergisch bedingtem Asthma, da Schwimmen die Atemmuskulatur stärken kann.

Schwimmen lernen: Der Sprung ins kalte Wasser

Auch wer schon lange nicht mehr geschwommen ist, kann ganz einfach neu beginnen. Fangen Sie langsam an, denn das Tempo und die Ausdauer kommen beim regelmäßigen Schwimmen von ganz allein. Wenn Sie noch nicht schwimmen können, unsicher sind oder Ihre Schwimmtechnik verbessern möchten, empfiehlt sich ein Schwimmkurs. Diese werden auch für Erwachsene und Senioren angeboten, denn Schwimmen lernen kann man in jedem Alter.

Schwimmen für Babys und Kinder

Babys können bis zur Vollendung des vierten Lebensmonats wegen des Tauchreflexes sogar tauchen. In Babyschwimmkursen werden die Kleinsten ans Wasser gewöhnt. Ab vier Jahren etwa lernen Kinder richtig schwimmen. Und das sollten sie auch spätestens in der Grundschulzeit gelernt haben, allein schon um sich am und im Wasser sicher bewegen zu können und Unfälle zu vermeiden.