Fahrrad fahren

Sobald es draußen wärmer wird und die Sonne vor dem Fenster lacht, ist die perfekte Zeit für Fahrradtouren aller Art gekommen. Das Schöne am Radeln: Man muss keine Sportskanone sein, um sich aufs Rad zu schwingen. Denn das gelenkschonende Radfahren garantiert auch Gelegenheitssportlern und Übergewichtigen unbeschwerte Freude. Ganz nebenbei baut das Radeln Stress ab, macht fit und verbrennt zusätzliche Kalorien. Und jeder kann nach seinem Gusto mehr oder weniger kräftig in die Pedale treten. Warum Fahrradfahren so gut tut, wie die ideale Ausrüstung aussieht und weitere Tipps und Tricks lesen Sie hier.

Fahrrad fahren hält fit und ist gesund

Wer jeden Morgen ins Büro radelt, hat für seine Gesundheit schon viel getan. Denn Fahrrad fahren ist gut für Muskeln und Figur: Beine, Bauch, Po und Rücken werden trainiert, ohne Gelenke oder Stützapparat übermäßig zu beanspruchen.

Gleichzeitig bringt das Work-Out den Kreislauf auf Touren und stärkt die Kondition.

Ausdauersport und regelmäßiges Training an der frischen Luft verbessern zudem den Stoffwechsel und stärken das Immunsystem. Übrigens sind Ausdauersportler psychisch und physisch belastbarer. Ihre Stresstoleranz wird durch die wiederkehrende Bewegung deutlich erhöht.

Nicht zuletzt kann Radfahren eine Diät sehr gut ergänzen. Denn Radeln eignet sich auch für Untrainierte mit etwas mehr Gewicht. So kann man Pfunde abstrampeln, ohne die Gelenke über Gebühr zu belasten.

Wussten Sie schon, dass eine halbe Stunde gemütliches Radeln bei einer 60 kg schweren Person für einen Kalorienverbrauch von rund 180 kcal führt?

Die richtige Ausrüstung: Sportkleidung und Helm

Wenn man häufiger auf dem Rad unterwegs ist, lohnt es sich, gute Sportbekleidung anzuschaffen. Denn die richtige Ausrüstung erhöht den Fahrspaß und die Sicherheit.

Ein Helm ist wichtig, um den Kopf im Falle eines Sturzes vor schwerwiegenden Verletzungen zu schützen. Bei der Wahl der Radhose sollten Sie auf eine wattierte Einlage achten, die das Gesäß polstert. Spezielle Fahrradhandschuhe beugen Druckstellen an den Händen vor. Atmungsaktive T-Shirts und Jacken vermeiden Hitzestau am Körper. Bevorzugen Sie Funktionsshirts, die den Schweiß von der Haut weg transportieren und im Nu trocknen. Baumwolle trocknet dagegen nur sehr langsam. Und mit feuchter Kleidung wird es im Fahrtwind schnell kalt und man riskiert einen Schnupfen.

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Wie Sie Ihr Fahrrad optimal einstellen

Wer zu Fitnesszwecken radelt, für den sind vor allem Trekking- und Mountainbikes geeignet. Aber auch ein gutes Hollandrad kann seine Dienste leisten. Wichtig ist, dass das Rad auf die Körpergröße des Fahrers abgestimmt ist.

Der Sattel sollte so eingestellt sein, dass die Beine beim Fahren nicht vollständig durchgedrückt werden. Der Fußballen sollte an der tiefsten Stellung des Pedals aufsetzen, das Bein sollte leicht gebeugt sein.

Ein rückenfreundlicher Sattel besitzt ein gutes Polster, um Stöße abzufedern.

Um Rückenbeschwerden vorzubeugen, sollte man möglichst aufrecht sitzen. Die Lenkerhöhe ist so einzustellen, dass man entspannt sitzt und das Gefühl hat, die Kraft gut auf die Pedale übertragen zu können.

Bitte checken vor der Rad-Tour!

  • Sind die Reifen fest aufgepumpt?
  • Funktionieren die Bremsen richtig?
  • Ist die Kette gespannt und gut geschmiert?
  • Sind Beleuchtung, Schutzbleche und Reflektoren intakt?
  • Sind Sattel und Sattelstütze richtig eingestellt? Sitzen alle Schrauben fest?
  • Funktioniert die Gangschaltung?
  • Ist die Klingel intakt?
  • Ist eine Luftpumpe am Rad befestigt?