Mineralwasser – Gesundheit zum Trinken

Wasser wird oft als Quell des Lebens bezeichnet, denn wo kein Wasser, dort auch kein Leben. Der menschliche Körper besteht zu ca. 50-60 % aus Wasser. Aber Wasser ist nicht gleich Wasser: Erfahren Sie hier mehr über die Unterschiede.

Regulierung des Wasserhaushalts

Über Harn, Stuhl, Atemluft und Schweiß verliert der Körper ohne besondere körperliche Anstrengung täglich rund 2,6 Liter Wasser* . Durch Getränke und feste Nahrung müssen diese Verluste wieder ausgeglichen werden. Feste Nahrung liefert ca. 870 ml Flüssigkeit. Das täglich bei der physiologischen Verbrennung der Grundnährstoffe anfallende Oxidationswasser von ca. 335 ml wird ebenfalls in der Wasserbilanz auf Seiten der aufgenommenen Flüssigkeitsmenge verbucht. Die restlichen ca. 1,4 bis 1,5 Liter müssen durch Getränke aufgenommen werden, denn bei einer unzureichenden Flüssigkeitszufuhr verringert sich die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit.

Wer Durst verspührt oder ein trockenes Gefühl im Mund hat, sollte schnellstmöglich zur Wasserflasche greifen. Denn Durst ist ein Alarmsignal des Körpers, dass dringend Flüssigkeit benötigt wird.

Tipps & Tricks für die Flüssigkeitszufuhr

Mineralwasser gehört zu den beliebtesten Getränken in Deutschland. Damit die erforderliche tägliche Trinkmenge auch erreicht wird, hier einige Tipps und Tricks, die das Trinken erleichtern:

  1. Egal ob im Büro oder zu Hause – Sie sollten immer ein volles Glas in der Nähe stehen haben. Ist das Glas geleert, am besten direkt wieder auffüllen.
  2. Schnelles Trinken großer Mengen führt nicht zum gewünschten Effekt. Lieber über den Tag verteilt häufig kleinere Mengen zu sich nehmen.
  3. Feste Trinkzeiten helfen, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Beispielsweise nach dem Frühstück, Mittag- und Abendessen jeweils ein Glas Wasser trinken oder die Tasse Kaffee mit einem Glas Wasser kombinieren.
  4. Mineralwasser muss nicht langweilig schmecken: Verfeinern Sie den Durstlöscher z. B. einmal mit einem Spritzer Fruchtsaft oder einem Schuss Sirup. Geeignete Durstlöscher sind neben Mineralwasser auch ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees sowie Saftschorlen, wenn sie in einem Verhältnis von 3:1 (Wasser: Saft) gemischt werden.
  5. Egal ob im Büro oder zu Hause – Sie sollten immer ein volles Glas in der Nähe stehen haben. Ist das Glas geleert, am besten direkt wieder auffüllen.

Erhöhter Flüssigkeitsbedarf

Körperliche Anstrengung kann den normalen Wasserverlust um einiges erhöhen, daher müssen vor allem körperlich hart arbeitende Menschen und Sportler auf eine ausgeglichene Wasser- und Mineralstoffbilanz achten. Neben Mineralwasser sind auch hier Saftschorlen mit einem hohen Wasseranteil besonders gut geeignet.

Kaffee – der Wasserräuber?

Nach neuesten Erkenntnissen darf Kaffee zur täglich aufgenommen Flüssigkeitsmenge gezählt werden, ist jedoch in erster Linie Genussmittel. Bis zu vier Tassen am Tag können sorgenfrei genossen werden. Vorbildlich sind die Südländer beim Kaffeegenuss: Zu Espresso, Cappuccino und Co. wird immer ein Glas Wasser gereicht.

Die Inhaltsstoffe – das ist drin im Wasser

Mineralstoff Zufuhrempfehlung** Funktion Vorkommen in Mineralwasser Gut zu Wissen
Natrium 1500 mg/Tag u.a. bedeutend für die Regulation des Wasserhaushaltes und für die Weiterleitung von Nervenimpulsen < 20 mg/l: natriumarmes Wasser > 200 mg/l: natriumhaltiges Wasser Natriumarmes Wasser ist zur Zubereitung von Säuglingsnahrung, für Bluthochdruckpatienten sowie Übergewichtige und natriumhaltiges Wasser für Ausdauersportler geeignet.
Magnesium 300-400 mg/Tag u.a. bedeutend für Enzymaktivierung und Funktionsabläufe der Muskeln 50 mg/l: magnesiumhaltiges Wasser Geeignet für körperlich arbeitende Menschen und Ausdauersportler.
Calcium 1000 mg/Tag u.a. bedeutend für Knochenbau und Zähne, hilft Osteoporose vorzubeugen 150 mg/l: calciumhaltiges Wasser Höchstgrenze in Trinkwasser: 400 mg/l Extrem unterschiedliche Mengen in verschiedenen Wassersorten
Chlorid 2,3 g/Tag u.a. bedeutend für die Salzsäurebildung im Magen und zur Aufrechterhaltung des Ionen-gleichgewichts 200 mg/l: chloridhaltiges Wasser  
Kalium 4000 mg/Tag u.a. bedeutend für die Regulation des Flüssigkeitsgehaltes der Zellen sowie für weitere Stoffwechselabläufe 20 mg/l: kaliumreiches Wasser (mit Fruchtsaft gemischt, z. B. als Apfelschorle) erhöht sich der Kaliumgehalt
Hydrogencarbonat Keine Zufuhrempfehlung, da es vom Körper selbst produziert werden kann u.a. bedeutend für Säure-Basen-Haushalt, wirkt positiv bei übersäuertem Magen und Sodbrennen 1000 mg/l: hydrogencarbonathaltiges Wasser Hohe Mengen im Wasser sind besonders für Ausdauersportler geeignet

 *Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, errechnet für den Durchschnitt der Altersgruppe 19 bis unter 51 Jahre (DGE 2016).

**Zufuhrempfehlungen gemäß der Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, errechnet für den Durchschnitt der Altersgruppe 19 bis unter 51 Jahre (DGE 2016).