Sie haben in Ihren Browsereinstellungen Cookies deaktiviert. Wir nutzen Cookies auf der real.de für eine Vielzahl von Funktionen.
Wenn Sie die Website vollumfänglich nutzen möchten, sollten Sie das Setzen von Cookies über Ihre Browsereinstellungen zulassen.

Soja, Tofu & Co. – nicht nur bei Vegetariern beliebt

Schon seit mehr als 4000 Jahren wird die Sojapflanze in Asien kultiviert und ist heute die weltweit am meisten angebaute Hülsenfrucht. Rund 260 Millionen Tonnen werden jährlich geerntet. In Europa hat die Sojabohne allerdings erst seit dem 19./20. Jahrhundert eine größere Bedeutung. Einen richtigen Aufschwung gab es vor allem in den 1980er Jahren, als die Naturkostläden die breite Palette der Sojaprodukte in Europa bekannt machten – zunächst häufig als eiweißreiche Alternative zu Fleisch. Inzwischen gibt es Sojaprodukte für jeden Geschmack zu kaufen: Neben Sojaöl, Sojasprossen und Tofu sind Sojadrinks, verschiedene Sojadesserts und andere Milchersatzprodukte im Angebot. Doch auch exotischere Produkte wie Miso, Shoyu oder Tempeh finden sich im Handel. Aber wie gesund ist Soja nun wirklich? Und was macht die Hülsenfrucht eigentlich so beliebt?

Das Eiweiß-Wunder aus Asien

Die Sojapflanze gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und wird in China seit Urzeiten als heilig verehrt. Die bis zu einem Meter hohe Pflanze ähnelt der Buschbohne und zählt zur Familie der Schmetterlingsblütler. Ihr besonderes Merkmal: Alle Teile der Pflanze sind mehr oder weniger behaart. Die in Büscheln wachsenden Samenhülsen enthalten jeweils zwei bis drei Bohnen. Ihre Farbe variiert je nach Sorte von blassgelb über grün und violett bis schwarz. Angebaut werden Sojabohnen vor allem wegen ihres hohen Gehaltes an Eiweiß und Fett.

Hochwertige Proteine, Öl und Vitamine

Im Hinblick auf ihre Nährstoffe hat die Sojabohne einiges zu bieten: Sie liefert unter anderem hochwertiges pflanzliches Eiweiß. Mit einem Eiweißgehalt von 35 g pro 100 g übertrifft sie mengenmäßig selbst gute Eiweißquellen wie Ei, Fleisch und Fisch. Zudem hat das Sojaeiweiß eine hohe biologische Wertigkeit, d. h. dass der Körper das Eiweiß gut verwerten kann und viel körpereigenes Eiweiß daraus aufbaut. Zugleich liefert die kleine Bohne wertvolles Pflanzenöl, welches überwiegend aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren besteht. Und wie alle Hülsenfrüchte enthalten Sojabohnen verdauungsfördernde Ballaststoffe. Hinzu kommen weitere Nährstoffe wie Vitamin E, verschiedene B-Vitamine sowie die Mineralstoffe Kalium, Calcium und Magnesium.

Alternative für Vegetarier und Allergiker

Für Vegetarier und Menschen mit Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind Sojaprodukte häufig gute Alternativen. Vegetariern bietet Soja vor allem einen hochwertigen Ersatz für das tierische Eiweiß. Und wer Kuhmilch nicht verträgt, kann stattdessen auf Sojamilch oder andere Sojaprodukte zurückgreifen. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, da auch Soja häufig Allergien auslöst. Sojamehl und Backwaren aus Soja stellen für Menschen mit einer Gluten-Unverträglichkeit eine gute Alternative zu Produkten aus Weizen dar.

Die Vielfalt der Sojaprodukte

Sojabohnen lassen sich zu den unterschiedlichsten Produkten verarbeiten. Neben einem breit gefächerten Sortiment an Sojadrinks gibt es zahlreiche Sojadesserts in den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Auch Sojaöl, Sojasprossen und Tofu werden häufig gekauft. Aber auch weniger bekannte Erzeugnisse wie Shoyu, Tamari, Tempeh & Co sind im Handel erhältlich.

Tipp: Auch real bietet eine Vielzahl verschiedener Sojaprodukte an. Kennen Sie beispielsweise schon die real BIO Sojasauce? Oder probieren Sie doch mal die real BIO Soja-Bratlinge aus!