10 Tipps zur Hitzebewältigung

Derzeit ist es so heiß wie nie. Temperaturen klettern vielerorts hoch bis weit über 30° C. Da hilft es nur, sich irgendwo ins kühle Nass oder in ein schattiges Plätzchen zu flüchten. Doch auch, wenn Sie keinen Urlaub haben oder nicht die Möglichkeit, an einem klimatisierten Ort zu arbeiten, gibt es hilfreiche Tipps, wie Sie die Hitze zumindest etwas erträglicher machen können. Einige haben wir für Sie zusammengetragen.

  • 1. Vorwiegend die Hitze meiden

    Sofern die Möglichkeit besteht, versuchen Sie die Hitze zu meiden. Das bedeutet im Klartext: Wenn möglich, lieber früh am Morgen arbeiten, wenn es noch etwas kühler ist. Gleicher gilt für Sport. Treiben Sie lieber in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend Sport, um Ihren Körper nicht zusätzlich zu belasten.

  • 2. Viel Trinken

    Und zwar am besten Wasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees sowie selbstgemischte Saftschorlen im Verhältnis 3:1 (Wasser : Saft). Wenn es draußen warm ist und wir ins Schwitzen geraten, benötigt unser Körper noch mehr Flüssigkeit als ohnehin schon. Die Devise lautet lieber häufiger kleinere Mengen trinken. Am besten hat man stets ein Glas Wasser neben sich auf dem Tisch stehen. Achtung: Koffein und Alkohol lieber meiden!

  • 3. Lieber leicht Essen

    Vermutlich haben die Meisten von uns ohnehin keinen großen Hunger bei den Temperaturen. Aber wenn wir was essen, sollten wir lieber zu leichter Kost greifen. Heißes oder scharfes Essen strengt den Körper zusätzlich an.

  • 4. Kleidung den Temperaturen anpassen

    Auch wenn es der Dresscode auf der Arbeit nicht zulässt, in kurzen Shorts zu arbeiten, kann man es sich trotzdem bequemer machen, indem man luftige Kleidung und die richtigen Stoffe auswählt. Möglichst Textilien aus natürlichen Fasern wie zum Beispiel Viskose, Baumwolle, Seide oder Leinen wählen statt aus reiner Synthetik wie z. B. Polyester. Diese sind nicht nur angenehm auf der Haut zu tragen, sondern sind auch atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend. Wenn Sie sich länger in der Sonne aufhalten, am besten auch einen Sommerhut aufsetzen.

  • 5. Kleine Erfrischungen zwischendurch

    Auch wenn Sie nicht mal eben im Freibad abtauchen können, gibt es Möglichkeiten, sich zwischendurch zu erfrischen. Lassen Sie einmal kühles Wasser über die Unterarme laufen oder legen Sie sich einen kühlen Lappen in den Nacken. Auch Kühlakkus oder einen Eimer Wasser für die Füße können Abhilfe schaffen.

  • 6. Clever Lüften

    Nutzen Sie die frühen Morgenstunden, wenn es noch kühler ist oder den Abend bzw. die Nacht zum Lüften der Wohnung und schaffen Sie möglichst Durchzug. Tagsüber sollten Rollläden möglichst unten bleiben und die Fenster geschlossen, um die Warme Lust nicht reinzulassen.

  • 7. Ungenutzte Elektrogeräte ausschalten

    Und zwar komplett, also auch nicht im Standby-Modus laufen lassen. Das ist nicht nur besser für’s Klima der Erde, sondern auch für’s Klima in Ihrer Wohnung. Denn auch wenn Elektrogeräte nur im Standby-Betrieb laufen, geben sie trotzdem Wärme ab und ziehen Strom.

  • 8. Ventilatoren & Fächer

    Ventilatoren haben zwar nicht den gleichen Effekt wie Klimaanlagen – denn de facto kühlen sie die Raumtemperatur nicht – sind dafür aber um vielfaches Umweltfreundlicher und können richtig eingesetzt trotzdem eine große Hilfe sein und ein angenehmeres Raumklima schaffen. Ventilatoren sollten nie direkt auf Personen gerichtet sein, insbesondere nicht auf den Kopf- und Halsbereich. Denn durch Zugluft drohen Verspannungen und Erkältungen – auch im Sommer! Wenn Sie einen Ventilator fürs Schlafzimmer möchten, dann wählen Sie einen mit Zeitschaltfunktion oder nutzen Sie eine Zeitschaltuhr, um ihn nur eine Weile und nicht die ganze Nacht laufen zu lassen. Für Unterwegs eignen sich Fächer hervorragend, um zwischendurch für eine kühle Brise zu sorgen. Sie sehen nicht nur schick aus, sondern passen in jede Tasche.

  • 9. Gut eincremen

    Auch wenn Sie meinen, dass Sie sich sowieso nicht lange im Freien aufhalten, cremen Sie sich gut ein. Sonnencremes schützen nicht nur vor Sonnenbrand, sondern beugen auch einer frühzeitigen Hautalterung vor. Inzwischen gibt es jede Menge leichte Sonnencremes speziell auch für das Gesicht, so dass man seine Tagescreme einfach durch eine leichte Sonnencreme ersetzen kann.

  • 10. Genießen Sie den Sommer!

    So sehr die Hitze uns zu schaffen macht, erfreuen Sie sich am Sommer! Sonnenlicht macht uns glücklich, denn es fördert die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin und hat auch viele positive Effekte auf unsere Gesundheit. Zum Beispiel ist Sonnenlicht für die Bildung von Vitamin D notwendig, was wiederum für eine Reihe von Stoffwechselprozessen im Körper, etwa der Regulation des Calcium- und Phosphatstoffwechsels, benötigt wird. Außerdem kommen die kalten, grauen Regentage schneller wieder als man denkt.