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Unternehmensgeschichte

 
 

allkauf

Bei allkauf begann alles 1962 in Mönchengladbach mit einem Selbstbedienungs-Großmarkt ("Cash & Carry") namens Selgross. Das erste SB-Warenhaus eröffnet 1968 in Heinsberg. 1975 ergänzt der alltronic Kundendienst das Warenangebot, 1978 kommen Fotofachgeschäfte hinzu. 1985 werden die Tochterunternehmen allkauf Optik und allkauf Haus gegründet. Nach dem Fall der Mauer zählt allkauf im Osten Deutschlands zu den Einzelhandels-Pionieren. Innerhalb weniger Monate eröffnet das Unternehmen 18 provisorische SB-Warenhäuser in der ehemaligen DDR. 1997 werden die Glob’all Einkaufs GmbH und die allkon Logistik GmbH gegründet und die plaza-Märkte integriert. Zuletzt gehören zur allkauf-Gruppe 94 SB-Warenhäuser.

 

Kriegbaum

Die Gründung des Unternehmens reicht in das Jahr 1919 zurück. Emil Kriegbaum baut in Böblingen zunächst eine Großhandelsfirma für Lebensmittel und Kohlen auf. Anfang der 60er Jahre wird der erste C&C-Markt eröffnet. 1972 folgt der erste Verbrauchermarkt in Böblingen. Vorwiegend im süddeutschen Raum ist Kriegbaum später mit 39 SB-Warenhäusern und Verbrauchermärkten "Multi Center" und "Multi Markt" präsent. Auch 35 Bau- und Heimwerkermärkte "Top-Bau Center" gehören zum Unternehmen. Ein wichtiges Steckenpferd für Kriegbaum war in den letzten Jahren die Entwicklung von Shopping-Centern. Dieses Konzept verbindet Warenhaus-Shopping in Innenstadt-Nähe mit einem attraktiven Mix aus Fachgeschäften, Dienstleistern, leistungsstarken Filialbetrieben und guter Gastronomie.

real,-

real,- ist seit 1992 aus der Zusammenführung von 13 SB-Warenhaus-Unternehmen mit zum Teil sehr unterschiedlichen Vertriebskonzepten entstanden: real-kauf, divi, Continent, massa, massa-Mobil, Meister, esbella, basar, BLV, Huma und Suma. 1998 kamen allkauf und Kriegbaum hinzu. Jedes dieser Unternehmen war jahrzehntelang regional überaus erfolgreich. 1998 kamen 94 SB-Warenhäuser der Allkauf- und 20 SB-Warenhäuser der Kriegbaum-Gruppe hinzu. Im Mai 1999 wechselten schließlich fünf Häuser der extra-Verbrauchermärkte GmbH zu real,-.

Mit dem Ziel, durch eine vertriebslinienübergreifende Zusammenarbeit im Bereich des Lebensmitteleinzelhandels die Effizienz und den Ertrag weiter zu steigern, wurden im Geschäftsjahr 2003 wesentliche Aufgaben in der zentralen Verwaltung der Unternehmen real,- SB-Warenhaus GmbH und der Extra Verbrauchermärkte GmbH zusammengeführt. Diese Verzahnung ermöglichte es beiden Unternehmen, noch schneller und flexibler auf Veränderungen auf den Märkten zu reagieren. Die gesellschaftsrechtliche Vereinigung - der weiterhin eigenständigen Marken Extra und real,- - wurde Mitte 2004 abgeschlossen.

Am 28. Juli 2006 gab der METRO-Konzern bekannt, die deutschen SB-Warenhäuser des US-Handelskonzerns Wal-Mart zu übernehmen. Bereits Ende November 2006 startete die Integration der deutschen Wal-Mart-Standorte in das Vertriebsnetz der real,- SB-Warenhaus GmbH. In nur acht Monaten wurden rund 70 Märkte und damit mehr als 80 Prozent der übernommenen Wal-Mart-Märkte wie geplant auf Vertriebskonzept von real,- umgestellt. Als letzter Schritt der Integration wurden die Verwaltungsbereiche der beiden Zentralstandorte am Hauptsitz der real,- SB-Warenhaus GmbH in Mönchengladbach zusammengeführt. Durch die Integration der deutschen SB-Warenhäuser von Wal-Mart hat real,- den Anspruch auf Marktführerschaft bekräftigt und schuf außerdem eine Zukunftsperspektive für die Mehrzahl der Märkte und Mitarbeiter.

Nach der Prüfung verschiedener strategischer Optionen hat sich die METRO Group, die Muttergesellschaft der real,- SB-Warenhaus GmbH dazu entschieden, die Aktivitäten im Lebensmitteleinzelhandel speziell auf das Vertriebsformat SB-Warenhäuser zu fokussieren. Am 1. Juli 2008 wurden demnach 245 Extra-Verbrauchermärkte an die Rewe Group abgegeben. Mit dem Verkauf von Extra wurden Kräfte für eine erfolgreiche Repositionierung der real,- SB-Warenhäuser in Deutschland wirkungsvoll gebündelt.

Derzeit betreibt real,- mehr als 330 großflächige SB-Warenhäuser in Deutschland und weitere 108 in Polen, Rumänien, Russland, in der Türkei und der Ukraine. (Stand 31.12.2009)