Babyphone: Immer mit einem Ohr dabei

Ganz schön praktisch, so ein Babyphone. Sie haben immer ein Ohr bei Ihrem Kind, auch wenn Sie sich gerade im Wohnzimmer einen Film im Fernseher anschauen oder in der Küche arbeiten. Doch worauf sollten Sie beim Kauf eines Babyphones achten? Babyphones bestehen in der Regel aus zwei Teilen: Sender und Empfänger. Der Sender wird im Schlafzimmer des Babys aufgestellt, den Empfänger können Sie postieren, wo immer Sie sich gerade aufhalten. Über Funk oder das Stromnetz können Geräusche vom Sender zum Empfänger geleitet werden. So können Sie sofort reagieren, wenn das Kind weint, auch wenn Sie in einem anderen Raum sind.

Große Auswahl! Hört sich gut an?

Im Handel sowie im real,- Onlineshop finden Sie eine breite Auswahl von Babyphones in jeder Preisklasse. Die teuersten haben sogar Video an Bord. Für welches Sie sich entscheiden, hängt davon ab, wie die Ausstattung aussehen soll und wie hoch Ihr Budget ist. Auf einige Dinge sollten Sie auf jeden Fall achten.

Die Reichweite

Je höher die Reichweite, desto weiter können Sie sich von Ihrem Kind entfernen und trotzdem mit einem Ohr dabei bleiben. Gerne überbieten sich die Anbieter mit Reichweiten. Doch die aufgedruckten Entfernungen kommen in der Regel nur unter idealen Bedingungen zustande, also z. B. ohne dicke Mauern und Strahlungen von Elektrogeräten. Da hilft nur ein Test bei Ihnen vor Ort, um auszuprobieren, ob die Reichweite ausreichend ist.

Die Übertragungsqualität

Mehr als ein Knacken sollten Sie schon hören können, wenn Sie "ein Ohr" auf Ihr Kind haben möchten. Einige Geräte funken analog, andere digital (DECT). Technisch bedingt ist die Übertragungsqualität der digitalen Geräte besser. Außerdem kommen sie sich nicht mit anderen Babyphones in die Quere. Doch wenn die Bedingungen vor Ort gut sind, klingen auch analoge Geräte gut. 

Per Funk oder Strom

Einige Babyphones senden die Geräusche per Funk, andere lassen sich zur Übertragung ans Stromnetz anschließen. Über Stromnetze funktioniert die Verbindung nur, wenn die benutzten Steckdosen am selben Stromnetz sind. Im modernen Hausbau ist das eher unwahrscheinlich, wenn z. B. die Zimmer auf unterschiedlichen Etagen sind.

Normgerecht?

Die Mindestanforderung an das Babyphone sollte sein, dass es die TCO-Norm einhält. Diese Norm beschreibt, wie hoch die Strahlung sein darf, die ein Babyphone aussendet. Aber Achtung, die Angabe gilt nur für das Babyphone selbst, nicht für das Netzteil. Am besten achten Sie darauf, dass Babyphone und Netzteil so weit vom Baby entfernt sind, wie möglich. Der Abstand sollte schon zwei, drei Meter betragen. Die Experten sind sich nicht einig, wie schädlich die elektromagnetischen Felder von Elektrogeräten wirklich sind. Wenn Sie Elektrosmog fürchten, sollten Sie eher zu analogen Geräten greifen, da hier die Strahlung auf jeden Fall geringer als bei DECT-Geräten ist.

Bedienungsfreundlichkeit

Nur ein Gerät, das auch angeschaltet ist, ist auch ein gutes Gerät sein. Prüfen Sie, ob Sie gut mit dem Babyphone zurechtkommen und die wichtigsten Funktionen schnell im Griff haben. Je bedienungsfreundlicher es ist, desto nützlicher ist es.

Weitere Ausstattungsmerkmale

Über Video haben wir ja schon gesprochen. Doch es muss ja nicht immer gleich die Infrarot-Überwachung sein. Einige Babyphones geben nicht nur akustische Signale, sondern auch visuelle. So zeigen zum Beispiel LEDs an, wie hoch der Geräuschpegel im Schlafzimmer ist. So kann man auch ein wenig Musik hören, wenn man den Empfänger im Blick hat. Einige Geräte sind mit Vibrationsalarm ausgestattet. Mit einer Gegensprechanlage können Sie auf Anhieb beruhigend zu Ihrem Kind sprechen. Ob das tröstlich genug für das Kind ist, hängt natürlich vom Kind ab. In der Regel geht nichts über die "Live-Stimme" von Mama oder Papa. Einige Modelle bieten die Möglichkeit, Temperatur und Luftfeuchtigkeit anzuzeigen. Und weitere warten sogar mit Luxusfunktionen wie Lichtspielen und Schlummermusik auf.