Verkehrssicherheit & mehr - so sind die Kleinen sicher unterwegs

Verkehrssicherheit & mehr - so sind die Kleinen sicher unterwegs

Umfangreicher Fahrrad-Ratgeber für Familien
Wissenswertes zum Thema Verkehrssicherheit
Checklisten und Tipps zum Kauf des richtigen Kinderfahrrads
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Informieren Sie sich hier rund um das Thema „Fahrradsicherheit für Kinder“!
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Sicher unterwegs mit dem Fahrrad: Unsere Tipps in der Übersicht

Fahrradsicherheit für Kinder:
Beim Fahrradfahren ist die Sicherheit ganz entscheidend – so nehmen Sie Ihr Kind auf dem Fahrrad immer sicher mit.
zu den Tipps
Welche Transportmöglichkeiten gibt es:
Geeignete Transportmöglichkeiten für Ihre Kinder: Fahrradkindersitz, Fahrradanhänger, Lastenrad oder doch besser Nachziehrad?
zu den Tipps
Das erste eigene Fahrrad:
Zwischen dem dritten und sechsten Lebensjahr bekommen Kinder im Durchschnitt ein eigenes Fahrrad - doch welches soll es sein?
zu den Tipps
Fahrrad fahren lernen:
Tipps und Tricks rund um das erste eigene Fahrrad und das Fahrradfahren lernen finden Sie von uns übersichtlich aufbereitet.
zu den Tipps
Das erste richtige Fahrrad:
Mit dem ersten eigenen Fahrrad sind Ihre Kleinen viel mobiler - achten Sie beim Kauf auf Größe, Qualität und Verkehrssicherheit.
zu den Tipps
Der Fahrradhelm:
Keine gesetzliche Helmpflicht, doch einfach unerlässlich: So finden einen passenden Fahrradhelm für Ihre Kinder.
zu den Tipps
Sicherheit im Straßenverkehr:
Ab dem 10. Lebensjahr fahren Kinder nicht mehr auf dem Gehweg. Bereiten Sie Ihre Kleinen behutsam auf den Straßenverkehr vor.
zu den Tipps
Verkehrsregeln:
Die wichtigsten Verkehrsregeln und -schilder erklären: Sprechen Sie mit Ihrem Kind über mögliche Gefahren im Straßenverkehr.
zu den Tipps
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Fahrradsicherheit für Kinder

Jährlich gibt es ca. 75.000 verunglückte Fahrradfahrer in Deutschland, knapp 10.000 davon sind Kinder unter 15 Jahren – Sicherheit ist beim Fahrradfahren das A&O.

Doch wie transportiert man die lieben Kleinen am besten auf dem Drahtesel, wann ist es Zeit für ein eigenes Fahrrad und was muss man beim Kauf eines solchen unbedingt beachten? Informieren Sie sich hier rund um das Thema „Fahrradsicherheit für Kinder“!

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Mit Kleinkindern auf dem Fahrrad unterwegs
Eltern können ihre Kinder im Prinzip schon ab der ersten Lebenswoche mit dem Fahrrad transportieren, denn die Straßenverkehrsordnung begrenzt die Mitnahme von Kindern auf dem Fahrrad nur nach oben hin:
Laut Straßenverkehrsordnung dürfen Personen ab einem Alter von 16 Jahren Kinder auf einem Fahrrad mitnehmen. Voraussetzung ist allerdings ein Kindersitz, ein Fahrradanhänger und eine Vorrichtung, die verhindert, dass die Füße in die Speichen geraten. Experten raten jedoch, Säuglinge erst ab einem Alter von sechs Monaten in die Babyschale eines Anhängers zu legen. Kinder dürfen laut Gesetz aber nur bis zum vollendeten siebten Lebensjahr mitfahren, danach heißt es: Selbst strampeln.
Die Mitnahme von Kindern wird von Experten ab einem Alter von sechs Monaten empfohlen. Das Gesetz schreibt fest, dass Sie als Eltern Ihre Kleinen nicht länger als bis zum vollendeten siebten Lebensjahr auf ihrem Fahrrad mitnehmen dürfen.

Welche Anforderungen sollte das eigene Fahrrad erfüllen?
Zu einem verkehrssicheren Fahrrad gehören: Voraussetzung: Ist Ihr Fahrrad verkehrssicher?

2 voneinander unabhängige, funktionierende Bremsen 1 Lampe mit weißem Reflektor vorne
1 Rücklicht mit rotem Reflektor hinten
1 zusätzlicher roter Reflektor hinten
1 Klingel
4 gelbe Speichenreflektoren oder reflektierende weiße Streifen in den Speichen
bzw. an den Reifen Rutschfeste Pedalen mit Reflektoren
Rutschfeste Pedalen mit Reflektoren

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Welche Transport­möglich­keiten gibt es? Transport­möglich­keiten: Welche ist die passende für Ihr Kind und Fahrrad?

In den letzten Jahren haben sich die Fahrradhersteller einiges zum Thema Familienmobilität einfallen lassen:
Während Eltern ihre Kinder früher ausschließlich in einen Kindersitz setzen konnten, haben sie heute eine weitaus größere Auswahl
Achtung: Bei allen Fahrten müssen Sie und Ihr Kind mit einem Helm geschützt sein.

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1. Fahrradkindersitz
In einem Fahrradkindersitz lassen sich Kinder mitnehmen, sobald sie eigenständig sitzen können. Das ist in der Regel ab einem Alter von ca. neun Monaten der Fall. Wer sich für den Kauf eines Fahrradsitzes entschieden hat, dem stellt sich als Nächstes die Frage: Front- oder Heckplatz?

Der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) rät davon ab, Kleinkinder in einem Frontmodell zu transportieren, da sie bei einem Unfall relativ ungeschützt sind. Die Stiftung Warentest kommt zu einem ähnlichen Ergebnis, erkennt aber auch die Vorteile des Frontsitzes an: Da Kinder besser mit dem Fahrer kommunizieren können und mehr sehen, sitzen sie in der Regel sehr gerne und meist auch ruhiger in einem Frontmodell.

Neben dem erhöhten Unfallrisiko beklagen die Tester aber auch, dass Kinder in einem Frontsitz leichter auskühlen, weil sie dem Fahrtwind ausgesetzt sind. Ein weiterer Nachteil ist, dass Frontsitze aus Sichtgründen über keine Nackenstütze verfügen, sodass der Kopf des Kindes beim Einschlafen nach hinten abknickt. Wer seinen Nachwuchs trotzdem in einem Frontsitz mitnehmen möchte, darf dieses nur bis zu einem Gewicht von 15 Kilogramm tun.
Hecksitze haben einen besseren Ruf als Frontsitze und das nicht ohne Grund: Sie bieten mehr Schutz bei einem Frontaufprall und vor kühlem Fahrtwind, verfügen über eine komfortable Rücken- und Kopfstütze und bieten Kindern zudem mehr Bewegungsfreiheit. Sättel mit offenen Federungen sollten allerdings unbedingt abgedeckt werden, damit die kleinen Mitfahrer ihre Händchen nicht zwischen den Federn einquetschen können.

Montage der Kindersitze
Frontmodelle werden in der Regel am Lenkrohr des Rahmens befestigt; Heckmodelle auf dem Gepäckträger oder mit mittels einer speziellen Halterung am Sattelrohr.

Checkliste
Zu einem verkehrssicheren Fahrrad gehören:

Ist der Sitz nach Norm DIN EN 14344 geprüft und verfügt über das entsprechende Prüfsiegel?
Lässt sich der Sitz einfach und an unterschiedlichen Fahrrädern montieren?
Ist der Sitz mit einem individuell regulierbaren Drei- oder Fünf-Punkt-Gurtsystem ausgestattet?
Hat der Sitz einen Speichenschutz?
Lassen sich die Fußschlaufen an den Fußstützen regulieren?
Lässt sich die Rückenlehne individuell verstellen?


2. Fahrradanhänger
Der Fahrradanhänger gehört mittlerweile auf den Straßen zur Normalität und bietet nicht nur Sitzplätze, sondern auch viel Stauraum. Er eignet sich für Kinder von null bis sechs Jahren.

Während Kleinkinder auf einer Art Sitzbank Platz nehmen, sollten Sie Ihr Baby in einer Babyschale für Fahrradanhänger transportieren. Diese lässt sich mit Gurten im Inneren des Anhängers befestigen. Sowohl Kleinkinder als auch Babys werden im Fahrradanhänger mit einem Gurtsystem angeschnallt. Pro Anhänger dürfen maximal zwei Kinder mitfahren.

Der Fahrradanhänger bietet gegenüber dem Fahrradsitz viele Vorteile, ist aber auch deutlich teurer: Gute Fahrradanhänger kosten bis zu 900 Euro. In puncto Sicherheit und Komfort ist der Anhänger allerdings auch unschlagbar. Das Unfallrisiko ist sehr gering, da der Anhänger bei einem Unfall nicht umkippt. Ihre Kinder werden durch eingebaute Pufferzonen wie in einem Kokon geschützt.
Vor allem bei längeren Radtouren oder bei zwei Kindern hat sich der Anhänger bewährt: Die Kinder sitzen bequemer, können schlafen, sich unterhalten oder sogar spielen – ganz gleich, ob es regnet oder die Sonne scheint.
Vor dem Kauf eines Fahrradanhängers sollten Sie sich jedoch unbedingt Gedanken darüber machen, wo Sie diesen abstellen. Überprüfen Sie auch, ob Sie mit dem Anhänger durch Garten- oder Toreinfahrten passen.
Bevor Sie Ihr Kind in den Fahrradanhänger setzen, ist es empfehlenswert, einige Runden ohne Mitfahrer zu drehen. Vor allem das Bremsen und das Fahren in Kurven sind am Anfang gewöhnungsbedürftig.

Fahrradanhänger – Montage
Fahrradanhänger werden auf Höhe der Hinterachse durch eine zweiteilige Kupplung mit dem Zugfahrrad verbunden. Der eine Teil der Kupplung wird am Fahrrad, der andere Teil am Anhänger befestigt.

Checkliste
Hat der Anhänger ein stabiles Gestänge?
Ist er mit einem Überrollschutz ausgestattet?
Ist die Kupplung stabil und sitzt fest?
Verfügt der Anhänger über den Drei-Punkt-Sicherheitsgurt?
Gibt es Extrasitze und Kopfstützen?
Welche Extras werden angeboten (Regenschutz, Insektengitter, Sonnen- und UV-Schutz)?
Lässt sich der Anhänger zum Buggy oder Jogger umrüsten?
Verfügt der Anhänger über die vorgeschriebene Ausstattung (Licht und Reflektoren)?


3. Transportfahrrad (Lastenrad)
In Metropolen wie Kopenhagen oder Amsterdam ersetzt das Lastenrad in vielen Familien das Auto und auch in deutschen Großstädten wie Berlin oder Hamburg werden die robusten Transporträder immer beliebter.

Statt wie im Anhänger hinten sitzt das Kind bei einem Transportfahrrad vorne in einer Art Kiste, sodass man es stets im Blick hat. Erfunden wurde das Lastenrad 1984 in der alternativen Kommune Christiana, im Herzen der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Der gleichnamige Fahrradhersteller gehört auch heute zu den führenden Anbietern dieser Räder.

Der Klassiker des Transportfahrrads ist ein Dreirad mit einem Hinterrad und zwei Vorderrädern, zwischen denen eine große Transportbox montiert ist.
Mittlerweile gibt es aber auch sogenannte 2-Wheeler, bei denen die „Sitzkiste“ zwischen Vorder- und Hinterrad angebracht ist.

Ähnlich wie beim Fahrradanhänger lassen sich im Lastenrad Kinder von null bis sieben Jahren transportieren. Für Babys bieten einige Anbieter eine spezielle Babyschale an.

Das Lastenfahrrad bietet viele Vorteile: Je nach Größe und Ausstattung des Fahrrads können mehrere Kinder angeschnallt in der Transportbox Platz nehmen. Auch der große Familieneinkauf lässt sich in der geräumigen „Kiste“ gut unterbringen. Kinder sind von ihrem Platz in der ersten Reihe oft so begeistert, dass sie gar nicht mehr aussteigen möchten: Sie sitzen äußerst bequem und vor Witterungseinflüssen geschützt, manchmal in Gesellschaft und können das Geschehen um sie herum gut beobachten.

Im Stadtverkehr ist das Lastenfahrrad eine clevere Alternative zum Auto. Empfehlenswert sind dreirädrige Transporträder, denn sie können nicht umkippen und bieten mehr Sicherheit.

Wer sich für dieses Fahrrad entscheidet, muss jedoch etwas tiefer in die Tasche greifen, denn die Familienbikes kosten in der Regel zwischen 1.000 und 2.000 Euro.

Auch über einen Stellplatz sollten Sie sich vor dem Kauf Gedanken machen, denn das Transportfahrrad nimmt viel Platz ein. Bevor Sie sich mit Ihrem Nachwuchs auf die Straße wagen, sollten Sie das Fahren mit dem Lastenrad unbedingt üben, denn es fährt sich ganz anders als ein normales Rad.

Checkliste
Achten Sie auf hochwertige Bremsen, am besten sind hydraulische oder Scheibenbremsen.
Wie viel wiegt das Fahrrad? Je schwerer es ist, umso mehr müssen Sie strampeln!
Lässt es sich leicht fahren und lenken (unbedingt Probefahren!)?
Verfügt der Anhänger über den Drei-Punkt-Sicherheitsgurt?
Welche Extras werden angeboten?


4. Nachziehrad (Trailerbike)
Sobald Ihre Kinder selbst Fahrrad fahren können, kommt ein sogenanntes Nachziehrad für Sie infrage.

Das klassische Trailerbike ist ein Fahrrad ohne Vorderrad, das mit einer Stange am Elternrad montiert wird. Alternativ können Sie ein ganz normales Kinderfahrrad mit einem speziellen Kupplungssystem an Ihrem Rad befestigen. Der Vorteil dieser flexibleren Variante ist, dass Ihr Kind auch ganz einfach abgekoppelt werden und ohne Ihre Hilfe weiter fahren kann.

Das Nachziehrad eignet sich für Kinder zwischen drei und neun Jahren und ist vor allem bei längeren Radtouren und im chaotischen Stadtverkehr empfehlenswert: Sind die Kinder des Tretens müde, können sie sich einfach ziehen lassen. Bei viel Verkehr haben die Eltern sie besser unter Kontrolle. Allerdings sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihr Kind während der Fahrt nicht einschläft.

Auch das Fahren mit einem Trailerbike sollten Sie üben – sowohl allein als auch gemeinsam in einer verkehrsberuhigten Zone. Beachten Sie vor allem die Länge Ihres Rades, die vor allem beim Kurven fahren und Bremsen eine Rolle spielt.

Checkliste
Achten Sie vor dem Kauf auf das zulässige Gesamtgewicht Ihres eigenen Rades. Ist es dafür geeignet, ein Trailerbike zu ziehen?
Prüfen Sie das Montagesystem: Das Trailerbike sollte fest am Zugrad montiert werden können.
Lassen sich Lenker und Sitz in der Höhe regulieren?
Verfügt das Nachziehrad über ein Rücklicht und einen roten Reflektor?
Hat es eine Gangschaltung?
Statten Sie das Zugrad mit einem verlängerten Schutzblech aus, damit Ihr Kind vor Spritzwasser geschützt ist.


Muss mein Baby bzw. Kleinkind einen Helm tragen?
Anhänger, Fahrradsitz, Trailerbike oder Lastenrad – ganz gleich, für welche Transportmöglichkeit Sie sich entscheiden, der Griff zum Fahrradhelm sollte Routine sein, sowohl für Ihr Kind als auch für Sie selbst. Weder für Erwachsene noch für Kinder besteht zwar in Deutschland Helmpflicht, doch bei einem Unfall schützt der Helm effektiv vor Kopfverletzungen. 80 Prozent aller schweren Hirnverletzungen bei Unfällen mit dem Fahrrad ließen sich durch das Tragen eines Helmes verhindern, so Experten. https://fahrrad.bussgeldkatalog.org/helmpflicht/


Was muss ich beachten,
Wer sein Kind auf dem Fahrrad mitnimmt, trägt eine große Verantwortung. Deshalb sollten sich auch nur wirklich sichere Radfahrer dieser Verantwortung stellen. Aber auch sehr geübte Radfahrer sollten auf Folgendes achten:

Überfordern Sie Ihre Kinder nicht mit zu langen Radtouren: Kleinkinder und Babys werden beim langen Stillsitzen oft quengelig; selbst radelnde Kinder schnell müde.
Machen Sie bei längeren Touren oft und ausgiebig Pause. Halten Sie an Spielplätzen, Badeseen, Weiden mit Tieren oder Eisläden. Das bringt Abwechslung in die Radtour!
Bemühen Sie sich auf ebenen Wegen zu fahren. Kopfsteinpflaster oder Feldwege sind für mitfahrende Kinder auf Dauer sehr unangenehm.
Sitzt Ihr Kind in einem Kindersitz hinter Ihnen oder in einem Fahrradanhänger, sollten Sie regelmäßig anhalten, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist.
Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht in der prallen Sonne sitzt, und meiden Sie die Mittagshitze. Ein Sonnenschutz, Sonnencreme und ein Sonnenhut bzw. Helm sind absolut notwendig.
Überfordern Sie Ihre Kinder nicht mit zu langen Radtouren: Kleinkinder und Babys werden beim langen Stillsitzen oft quengelig; selbst radelnde Kinder schnell müde.


Allgemeine Hinweise
Jeder Radfahrer sollte im Straßenverkehr vorausschauend und vorsichtig fahren.
Das gilt insbesondere dann, wenn ein Kind mit „an Bord“ ist. Mit den folgenden „Goldenen Regeln“4 für Radfahrer des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs können Sie die eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer erheblich erhöhen:

Vorsichtig und vorausschauend Rad fahren
Eindeutige Handzeichen geben
Rücksicht auf andere nehmen
Abstand halten
Verkehrsregeln beachten
Blickkontakt zu anderen Verkehrsteilnehmern suchen
Seitlichen Sicherheitsabstand einhalten
Besondere Vorsicht bei abbiegenden Autos und Lastwagen (toter Winkel)
1. Gepäckträgersitz
Der Sitz wird direkt auf Ihrem Gepäckträger montiert oder mittels einer speziellen Halterung am Sattelrohr. Ihr Kind sitzt während der Fahrt hinter Ihnen.
Guter Schutz bei Unfällen
Rücken- und Nackenstütze
Schutz von Fahrtwind
Bewegungsfreiheit
Kein direkter Kontakt zum Kind
Erschwerte Kommunikation

2. Frontsitzplatz
Frontmodelle werden in der Regel am Lenkrohr des Rahmens befestigt. Bei dieser Variante haben Sie Ihr Kind direkt vor sich sitzen.
Direkte Kontaktaufnahme möglich
Gute Kommunikationsmöglichkeit
Kind hat gute Sicht und ist meist ruhiger
Abwechslung für das Kind
Keine Rücken- und Nackenstütze
Kein Schutz vor Fahrtwind
Trägt nur Kinder bis 15 Kilo
Checkliste - Kauf eines Kindersitzes
Prüfsiegel nach Norm DIN EN 14344?
Montage
Drei- oder Fünf-Punkt-Gurtsystem?
Speichenschutz
Fußschlaufen regulierbar?
Rückenlehne individuell verstellbar?

3. Fahrradanhänger
Fahrradanhänger werden auf Höhe der Hinterachse durch eine zweiteilige Kupplung mit dem Zugfahrrad verbunden Der Anhänger bietet Platz für höchsten zwei Kinder im Alter von null bis sechs Jahren und ist die sicherste Alternative.
Sicherheit
Komfort
Stauraum
Abwechslung für das Kind
höherere Preis
unhandlich
ungewohntes Fahren
Checkliste - Kauf eines Fahrrad­anhängers
Stabiles Gestänge?
Überrollschutz?
Kupplung stabil/fest?
Drei-Punkt-Sicherheitsgurt?
Extrasitze und Kopfstützen?
Extras (Regenschutz, Insektengitter, Sonnen- und UV-Schutz)?
Umrüsten zum Buggy oder Jogger?
Vorgeschriebene Ausstattung (Licht und Reflektoren)?

4. Transport­fahrrad (Lastenrad)
Diese Variante ist klassisch eine Art Dreirad mit einem Hinterrad und zwei Vorrädern. Mittlerweile gibt es sie auch mit nur zwei Rädern. Das Kind im Alter von null bis sieben Jahren sitzt direkt vor Ihnen in einer Art Box.
Anschnallmöglichkeit
Guter Rundum-Schutz
Bequemlichkeit
Direkter Kontakt zum Kind möglich
Gute Kommunikationsmöglichkeit
höherere Preis
unhandlich
Stellplatz muss vorhanden sein
Checkliste - Kauf eines Transport­fahrrads
Hochwertige Bremsen?
Gewicht Fahrrad?
Fahrgefühl (unbedingt Probefahren!)?
Drei-Punkt-Sicherheitsgurt?
Extras?

5. Nachziehrad (Trailerbike)
Das Trailerbike ist ein Fahrrad ohne Vorderrad, das mit einer Stange am Elternrad montiert wird und für Kinder im Alter von drei bis neun Jahren geeignet ist, die selber schon Fahrrad fahren können.
Kinder können sich ziehen lassen
Eltern haben die Kontrolle
Kinder haben Spaß beim Fahren
Stabilität
Kind muss selbst Fahrrad fahren können
Checkliste - Kauf eines Transport­fahrrads
Zulässiges Gesamtgewicht Ihres Fahrrads
Montagesystem
Höhe Lenker/Sitz regulierbar?
Nachziehrad mit Rücklicht und rotem Reflektor?
Gangschaltung?

Was muss ich beachten, wenn ich mit meinem Kleinkind auf dem Fahrrad unterwegs bin?
Überfordern Sie Ihr Kind nicht.
Machen Sie regelmäßig Pause.
Fahren Sie auf ebenen Wegen.
Versichern Sie sich in regelmäßigen Abständen, dass es Ihrem Kind gut geht.
Meiden Sie die Mittagshitze/Sonne.
Achten Sie auf passende Kleidung des Kindes.

Allgemeine Hinweise zum Thema „Sicherheit“
Vorsichtig und vorausschauend Rad fahren
Eindeutige Handzeichen geben
Rücksicht auf andere nehmen
Abstand halten
Verkehrsregeln beachten
Blickkontakt zu anderen Verkehrsteilnehmern suchen
Seitlichen Sicherheitsabstand einhalten
Besondere Vorsicht bei abbiegenden Autos und Lastwagen (toter Winkel)
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Das erste eigene Fahrrad

Roller, Laufrad oder gleich ein Fahrrad?

Irgendwann zwischen dem dritten und sechsten Geburtstag ist es dann soweit: Ihr Kind möchte selbst aufs Rad. Halten Sie es aus Angst vor Unfällen nicht davon ab, sondern fördern Sie den Wunsch nach Selbstständigkeit.
Bevor Ihr Kind allein auf ein Fahrrad steigt, sollten Sie ihm ein Gefühl für Gleichgewicht und Geschwindigkeit vermitteln. Diese folgenden zwei Spielgeräte eignen sich gut, um Ihr Kind auf das Fahrradfahren vorzubereiten.

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Doch bevor Sie das Projekt „Fahrradfahren“ angehen, sollte Ihr Nachwuchs auf einem Roller oder Laufrad ein Gefühl für Gleichgewicht und Geschwindigkeit bekommen. Je länger und sicherer es Roller oder Laufrad fährt, desto leichter lernt ein Kind, Fahrrad zu fahren.


Das Laufrad
Das Laufrad hat sich bei Kindern und Eltern im letzten Jahrzehnt zu einem wahrhaftigen Renner entwickelt und dabei das gute alte Dreirad fast vom Markt gedrängt.
Kein Wunder, denn Laufrad fahren macht einfach jede Menge Spaß und bereitet das Kind optimal aufs Fahrradfahren lernen vor.
Ein Laufrad eignet sich für Kinder ab ca. 2 ½ Jahren.

Einige Kinder sind motorisch aber auch so fit, dass sie sich schon früher aufs Laufrad schwingen können. Sie sollten allerdings beachten, dass Kinder mit einem Laufrad schon sehr schnell fahren können.
Lassen Sie Ihr Kind deshalb nie unbeaufsichtigt, nie im Straßenverkehr und nie ohne Helm fahren. Ein Laufrad ist ein Spielgerät, kein verkehrstüchtiges Fahrrad!

Checkliste
Größe: Wenn Ihr Kind auf dem Sattel sitzt, sollte es mit seinen Füßen den Boden berühren, ohne die Beine ganz auszustrecken.
Hat das Laufrad luftbereifte Räder?
Besitzt es einen tiefen Einstieg zum leichteren Auf- und Absteigen?
Sind Sattel und Lenker höhenverstellbar?
Hat der Lenker einen Lenkstopp, der verhindert, dass der Lenker zu weit in eine Richtung gedreht wird?
Ist der Lenker an den Enden gepolstert?
Hat das Laufrad einen Ständer?


Das Spielrad
Als Spielräder bezeichnet man Kinderfahrräder ohne eine verkehrstaugliche Ausstattung wie Licht oder Reflektoren. Die meisten 12- oder 16-Zoll-Fahrräder für Kinder sind Spielräder.
Mit einem Spielfahrrad dürfen Kinder nicht auf der Straße fahren, sondern müssen auf dem Gehweg bleiben. Wann ein Kind vom Laufrad oder Roller auf ein Spielrad umsteigt, ist sehr unterschiedlich: Die meisten Kinder lernen im Alter zwischen vier und fünf Jahren das Fahrrad fahren auf einem Spielrad.

Checkliste
Größe: Kind muss mit beiden Beinen den Boden berühren können, wenn es auf dem Sattel sitzt.
Lassen sich Sattel und Lenker in der Höhe verstellen?
Ist das Fahrrad mit zwei funktionierenden Bremsen ausgestattet?
Verfügt es über einen Kettenschutz?
Sind die Lenkerenden gepolstert?
Bieten die Pedalen ausreichend Trittsicherheit?
Macht das Fahrrad einen stabilen Eindruck und sindalle Teile fest verschraubt?
Ist die Klingel aus Weichplastik?
https://www.verkehrswacht-medien-service.de/spielfahrrad.html


Stützräder: Ja oder Nein?
Stützräder sollen Kindern das Fahrradfahren lernen erleichtern, indem sie das Umkippen des Rades vermeiden.
Bei vielen Spielrädern sind die Stützräder im Lieferumfang bereits enthalten, doch die Experten vom ADFC raten dazu, ganz auf die Hilfsräder zu verzichten: Beim Fahrradfahren müssen Kinder lernen, zu treten, zu lenken, zu bremsen und gleichzeitig das Gleichgewicht zu halten. Stützräder verhindern diese koordinatorische Leistung. Kinder, die mit Stützrädern fahren, verlagern ihr Gewicht in der Kurve nach außen. Das ist falsch, denn beim Fahrradfahren ohne Stützräder müssen sie das Gewicht in der Kurve nach innen verlagern. Sie lernen es also erst falsch und müssen sich dann wieder umstellen. Stützräder erschweren Kindern nicht nur das Radfahren, sondern können auch eine echte Gefahrenquelle darstellen. Beim Fahren über Schlaglöcher oder Bordsteinkanten kippen Fahrräder mit Stützrädern leicht um.


Worauf müssen Eltern achten,
Das Fahren auf einem eigenen Fahrrad – sei es Laufrad oder Spielrad – ermöglicht Ihrem Kind, seinen Bewegungsradius schnell zu erweitern. Stürze lassen sich nicht vermeiden; diese gehören zum Fahrradfahren lernen dazu.
Doch mit ein paar einfachen Verhaltensregeln können Sie dafür sorgen, dass gefährliche Situationen vor vornherein vermieden werden.

Auch für das Spiel- und Laufrad fahren gilt: nie ohne Helm!
Lassen Sie Ihr Kind nie aus den Augen und sorgen Sie dafür, dass es immer in Rufweite fährt.
Begleiten Sie Ihr Kind am Anfang immer zu Fuß.
Spiel- und Laufräder sind Spielgeräte, keine verkehrstauglichen Fahrräder. Zum Üben eignen sich Wege in Parks, leere Parkplätze oder Schulhöfe nach Schulschluss. Belebte Gehwege überfordern Kinder am Anfang.
Kleiden Sie Ihre Kinder fürs Fahrradfahren vor allem bequem. Am besten eignen sich lange (ältere) Hosen und geschlossene Schuhe.
Wirkt Ihr Kind müde und unkonzentriert, sollten Sie den Weg nach Hause schieben.
Geht es in die Kita oder zum Einkaufen, muss Ihr Kind auf dem Gehweg fahren.


1. Das Laufrad
Geeignet ab 2,5 Jahren
Gute Vorbereitung auf das Fahrradfahren
Kinderfahrrad ohne Verkehrsausstattung
Ihr Kind sollte einen Helm tragen
Aufsichtspflicht der Eltern
Ihr Kind sollte bequeme Kleidung tragen
Wenn Ihr Kind müde oder unkonzentriert wirkt, sollten Sie das Laufrad schieben.
Checkliste - Kauf eines Laufrads
Größe des Laufrads muss an die Größe Ihres Kindes angepasst sein
Luftbereifte Räder
Leichter Auf- und Abstieg
Höhenverstellbarer Sattel/Lenker
Lenkstopp beim Lenker
Polsterung des Lenkers
Laufradständer

2. Das Spielrad
Ab vier/fünf Jahren geeignet
Nicht für die Straße/Straßenverkehr geeignet
Checkliste - Kauf eines Spielrads
Größe des Spielrads muss an die Größe Ihres Kindes angepasst sein
Höhenverstellbarer Sattel
Zwei funktionierende Bremsen
Kettenschutz
Polsterung des Lenkers
Trittsicherheit der Pedalen
Stabilität des Fahrrads
Klingel aus Weichplastik
Stützräder ja oder nein?: Experten raten von Stützrädern ab, da diese den Kindern eine falsche Koordination von Treten, Lenken, Bremsen und Gleichgewicht halten, vermitteln.
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Fahrrad fahren lernen

Wann ist der richtige Zeitpunkt, meinem Kind das Fahrradfahren beizubringen? Der richtige Zeitpunkt: Lassen Sie Ihr Kind möglichst lange mit den aufgeführten Spielgeräten üben. Sie können selbst am besten beurteilen, wann Ihr Kind motorisch soweit ist, mit einem richtigen Fahrrad zu fahren. Lenken, Treten, Bremsen und zeitgleich das Gleichgewicht halten, das ist eine große Herausforderung für die Kleinen. Die meisten lernen das Radfahren im Vorschulalter, doch jedes Kind entwickelt sich unterschiedlich. Wägen Sie deshalb individuell ab, wann Ihr Kind bereit ist.

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Fahrrad fahren zu können, ist ein wichtiger Meilenstein in der motorischen Entwicklung von Kindern. Die meisten Kinder – und auch ihre Eltern – können es gar nicht abwarten. Doch Kinder sollten wirklich erst Radfahren lernen, wenn sie motorisch soweit sind: Gleichzeitig die Balance zu halten, zu lenken, nach vorne zu schauen und zu bremsen, erfordert Koordination, Geschicklichkeit und Konzentration und ist alles andere als einfach.
Die meisten Kinder lernen das Fahrradfahren im Vorschulalter, doch jedes Kind ist anders und hat unterschiedliche Stärken und Schwächen. Deshalb sollten Sie genau beobachten, ob Ihr Nachwuchs schon so weit ist, und nichts überstürzen. Kindern, die sicher Roller und/oder Laufrad fahren, fällt das Fahrradfahren lernen leichter. Experten raten Eltern deshalb dazu, ihre Kinder möglichst lange mit diesen Spielgeräten fahren zu lassen.
http://www.verkehrswacht-medien-service.de/rad_fahren_lernen.html

Tipps
Die meisten Kinder gehen voller Eifer ans Rad fahren lernen, sind aber auch schnell enttäuscht, wenn es nicht sofort klappt. Mit den folgenden Tipps können Sie Ihr Kind beim Fahrradfahren lernen unterstützen:

Geduld und Ausdauer
Zum Fahrradfahren lernen benötigen Sie und Ihr Kind viel Zeit und Geduld. Machen Sie Ihrem Kind stets Mut, wenn es mal nicht so gut klappt, und setzen Sie es auf keinen Fall unter Druck. Auch Vergleiche mit anderen Kindern verkneifen Sie sich besser!
Schubsen erlaubt
Statt Ihr Kind anzuschieben und das Fahrrad festzuhalten, sollten Sie es immer wieder leicht anschubsen, damit das Rad ins Rollen kommt und Ihr Kind anfängt, zu treten. Das Anfahren gehört zu den schwierigsten Dingen beim Fahrradfahren lernen.
Rückwärts vorweg laufen
Laufen Sie am Anfang rückwärts vor Ihrem Kind, sodass Sie Blickkontakt halten können. Kinder neigen dazu, sich nach ihren Eltern umzudrehen, doch das führt gerade zu Beginn schnell zu Stürzen. Wenn Kinder Ihre Eltern vor sich sehen, gibt ihnen das Sicherheit. Gleichzeitig schult es die richtige Haltung auf dem Fahrrad: Die Kinder schauen mit geradem Oberkörper nach vorne. So lässt sich das Gleichgewicht am besten halten.
Pausen machen
Ist Ihr Kind müde oder unkonzentriert, sollten Sie eine Pause einlegen oder die „Übungsstunde“ zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen.
Stürze gehören dazu
Niemand lernt Fahrrad fahren, ohne ein paar blaue Flecken oder aufgeschlagene Knie. Versuchen Sie nicht, jeden Sturz zu verhindern, denn Kinder müssen das Fallen genauso lernen wie das Fahrradfahren. Fahrradanfänger haben noch eine relativ geringe Fallhöhe und eine geringe Geschwindigkeit, sodass nicht allzu viel passieren kann. Lassen Sie Ihr Kind allerdings nie ohne Helm und robuste Kleidung fahren!
Viel üben
Hat Ihr Kind einmal den Bogen raus, sollten Sie viel mit ihm üben. Vor allem das Kurven fahren, Bremsen sowie Anfahren sollten Kinder sicher können. Sobald es sicher genug fühlt, können Sie kleine Strecken auf dem Geh- oder Feldweg mit dem Fahrrad zurücklegen, z. B. zu einem nahe gelegenen Spielplatz oder zum Bäcker. Im Straßenverkehr haben Kinder auf dem Fahrrad im Vorschulalter allerdings nichts zu suchen. Sie sind nicht in der Lage, die komplexen Situationen Verkehrssituationen richtig einzuschätzen und danach zu handeln.


Tipps – So bringen Sie Ihren Kindern das Fahrradfahren bei
  1. Geduld und Ausdauer: Setzten Sie Ihr Kind nicht unter Druck und nehmen Sie sich Zeit, Ihrem Kind das Radfahren beizubringen.
  2. Anschieben erlaubt: Ihr Kind lernt schneller, wenn Sie es ein wenig anschubsen. Es erleichtert Ihrem Kind, das Treten und Anfahren zu trainieren.
  3. Rückwärts vorweg laufen: Halten Sie Blickkontakt. Wenn Sie hinter Ihrem Kind laufen, besteht die Gefahr, dass es sich zu Ihnen umdreht.
  4. Pause machen: Überfordern Sie Ihr Kind nicht.
  5. Stürze gehören dazu: Ihr Kind lernt aus Fehlern. Achten Sie aber darauf, dass Ihr Kind immer einen Helm und robuste Kleidung trägt.
  6. Viel üben: So bekommt Ihr Kind die nötige Sicherheit. Lassen Sie Ihr Kind anfangs nur in verkehrsberuhigten Zonen fahren.
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Das erste richtige Fahrrad

Fährt Ihr Kind sicher Fahrrad und legen Sie alltägliche Wege gemeinsam mit dem Drahtesel zurück, ist es Zeit für ein verkehrstüchtiges Kinderfahrrad. Größe: Achten Sie unbedingt darauf, dass die Größe des Fahrrads auf die Ihres Kindes abgestimmt ist.
Generell gilt: Wenn Ihr Kind auf dem Sattel sitzt, muss es mit beiden Füßen den Boden berühren können.

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Die richtige Größe
Wie auch beim Lauf- und Spielrad ist die Größe des Fahrrades von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit des Kindes. Nehmen Sie Ihr Kind deshalb zum Fahrradkauf unbedingt mit.
Ein Kinderfahrrad darf weder zu klein noch zu groß sein: Denn sitzt Ihr Kind unbequem und unsicher auf dem Sattel oder kommt es nicht richtig an die Pedalen, beeinträchtigt das nicht nur die Sicherheit, sondern auch das Fahrvergnügen.
Das Fahrrad hat die richtige Größe, wenn Ihr Kind auf dem Sattel sitzt und mit beiden Füßen locker den Boden erreicht. Als Orientierung zur Ermittlung der Rahmengröße kann Ihnen die folgende Größentabelle dienen:
Stellen Sie den Lenker etwas höher als den Sattel, sodass Ihr Kind ihn mit beiden Händen gut greifen kann. Achten Sie auf einen ausreichenden Abstand zwischen Sattel und Lenker: Ihr Kind sollte in aufrechter Position auf dem Sattel sitzen können. Gänzlich ungeeignet für Kinder sind deshalb Rennlenker.


Die Beleuchtung
Seit dem Jahr 2013 gilt auf Deutschlands Straßen keine Dynamopflicht mehr, d.h. auch andere Beleuchtungssysteme wie z.B. eine batterie- oder akkubetriebene Fahrradbeleuchtung sind zugelassen.
Der ADFC rät bei Kinderfahrrädern trotzdem weiterhin zu einem Nabendynamo, da akku- oder batteriebetriebene Leuchten regelmäßig ausgetauscht bzw. aufgeladen werden müssen.

Achtung:
Nabendynamos sind zwar praktisch, leider aber auch störanfällig: Beim Abstellen des Fahrrads an Zäunen oder an anderen Fahrrädern können Kabelverbindungen sich verhaken und leicht reißen. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig die Lichtanlage am Fahrrad Ihres Kindes.
Für Scheinwerfer und Schlussleuchte empfehlen sich LED-Lampen mit Standlichtfunktion: Diese erzeugen ein sehr helles Licht und leuchten auch bei einem Halt an der Ampel.

Die Gangschaltung
Der ADCF rät bei Kinderfahrrädern zu einer Nabenschaltung mit drei bis sieben Gängen. Für jüngere Kinder ist eine Drei-Gang-Schaltung absolut ausreichend, denn mehr als drei Gänge überfordern Kinder unter zehn Jahren. Nabenschaltungen sind nahezu wartungsfrei und lassen sich leicht bedienen.

Sinnvolles Zubehör
Ein Schloss zum Ab- und Anschließen sowie ein Fahrradkorb oder eine Fahrradtasche für den Gepäckträger sind im Alltag sehr praktisch und sinnvoll. Von Körben am Lenker ist eher abzuraten, da sie die Lenkfähigkeit des Rades beeinträchtigen können.
Verzichten sollte Ihr Kind auch auf spielerische Accessoires wie Hupen oder Wimpel, da diese im Straßenverkehr nur ablenken. Auch ein Flaschenhalter ist in der Regel überflüssig.


Checkliste
Entspricht das Fahrrad der DIN-Norm EN 14765 und ist es entsprechend gekennzeichnet?
Verfügt das Fahrrad über die gesetzlich vorgeschriebene Ausstattung (Lichtanlage, Bremsen, Reflektoren, Klingel, s.o.)?
Ist der Rahmen stabil und leicht?
Sind Sattel und Lenker individuell verstellbar?
Hat der Lenker Sicherheitsgriffe und einen Prallschutz an den Enden?
Funktionieren die Bremsen einwandfrei? Prüfen Sie die Handbremse/Felgenbremse: Sie darf nicht zu stark bremsen, da sonst ein Überschlag droht.
Achten Sie auf glatte dicke Reifen: Diese rollen besserund bieten mehr Halt auf ebenem Untergrund.
Hat das Fahrrad einen Gepäckträger mit mindestens zwei Streben?
Ist das Fahrrad mit einem Kettenschutz sowie mit zwei Schutzblechen ausgestattet?
Besitzt es einen Ständer?
Gangschaltung: Lassen sich die einzelnen Gänge leicht schalten?

ADFC (Hrsg.): Fahrradkauf kinderleicht: ADFC-Tipps zum Kinderradkauf. http://www.adfc.de/kinderfahrradkauf/kauftipps-kinderfahrrad
Alter/Größe Größe des Fahrrades
4+/105 cm 18 Zoll
6+/120 cm 20 Zoll
8+/135 cm 24 Zoll
Beleuchtung: Der Nabendynamo wird für Kinderräder empfohlen, weil dieser im Gegensatz zu akku- oder batteriebetriebenen Leuchten nicht aufgeladen oder ausgetauscht werden muss.
Gangschaltung: Empfohlen werden Nabenschaltungen mit drei bis sieben Gängen, denn die lassen sich leicht bedienen und überfordern das Kind nicht.
Zubehör: Schloss sowie Fahrradkorb oder Fahrradtasche sind sinnvoll.
Checkliste - Fahrradkauf
Kennzeichnung DIN-Norm EN 14765
Gesetzlich vorgeschriebene Ausstattung
Stabilität und Leichtigkeit des Rahmens
Individuell verstellbarer Sattel/Lenker
Sicherheitsgriffe und Prallschutz am Lenker
Einwandfreie Bremsen
Glatte, dicke Reifen
Gepäckträger mit mindestens zwei Streben
Kettenschutz und zwei Schutzbleche
Ständer
Leicht bedienbare Gangschaltung
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Der Fahrradhelm

Obwohl es in Deutschland auch für Kinder keine Helmpflicht gibt, ist es unbedingt empfehlenswert, sie von Anfang an das Fahren mit Helm zu gewöhnen und selbst mit gutem Beispiel voranzugehen. Obwohl es keine offizielle Helmpflicht gibt, sollten Kinder und Erwachsene unbedingt einen tragen. Achten Sie aber darauf, dass Ihr Kind den Helm immer nur zum Fahrradfahren aufsetzt und dass dieser nach einem Sturz auf jeden Fall nicht mehr getragen werden darf.

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Helme gibt es für jedes Alter: Man unterscheidet zwischen Mitfahrerhelmen für Kleinkinder im Fahrradsitz oder Anhänger und Jugendhelmen für Kinder, die selbst fahren. Der Mitfahrerhelm muss den Kopf ganz umschließen (Stirn, Schläfen und Hinterkopf). Jugendhelme sollten auf der Vorderseite mit einer vorstehenden Krempe ausgestattet sein. Diese schützt den Kopf bei frontalen Zusammenstößen. Kinder müssen den Fahrradhelm vor dem Kauf unbedingt anprobieren, damit er genau passt. Nehmen Sie Ihr Kind also auch zum Helmkauf mit!

Hochwertige Helme werden in einem sogenannten In- Mold-Verfahren hergestellt. Dabei werden die äußere Schale und die Hartschaumfüllung so fest miteinander verschweißt, dass ein einziger Helmkörper entsteht. Diese Helme bieten mehr Sicherheit, sind widerstandsfähiger und leichter.
Achten Sie beim Einstellen des Anpassungsringes und der Verschlussriemen darauf, dass der Helm fest auf dem Kopf sitzt und nicht wackelt. Der Kinnriemen muss so eingestellt sein, dass zwischen Haut und Riemen ein Finger Platz hat.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Sie den Helm richtig anpassen,finden Sie beim Verkehrswacht Medien & Service-Center.

„Vorsicht“ heißt es bei gebrauchten Helmen, denn Helme schützen nur einmal! Auch wenn äußerlich keine Schäden zu erkennen sind, können Helme in ihrer Schutzwirkung beeinträchtigt sein. Kaufen Sie deshalb nur Helme aus zweiter Hand, wenn Sie sicher sind, dass diese keinen Sturz hinter sich haben.

Achten Sie des Weiteren darauf, dass Ihr Kind den Helm ausschließlich beim Fahrradfahren trägt.
Beim Spielen und Toben sollte es den Helm immer abnehmen, da der Kinnriemen sich verhaken und es so zu lebensgefährlichen Strangulationen kommen kann.


Checkliste
Ist der Helm nach der DIN-Norm EN 1078 geprüft und entsprechend gekennzeichnet?
Lässt sich der Helm mit dem Anpassungsring genau an die Kopfform Ihres Kindes anpassen?
Ist der Helm mit Lüftungsöffnungen ausgestattet?
Verfügt der Helm über ein individuell und leicht verstellbares Riemensystem? Die einzelnen Riemen sollten breit und weich gepolstert sein. Der Kinnriemen sollte mindestens 1,5 cm breit sein.
Lässt sich der Verschluss einfach öffnen und schließen sowie individuell regulieren?

Mitfahrerhelm: Helm für Kleinkinder, die im Fahrradsitz oder Anhänger mitfahren. Dieser Helm muss den gesamten Kopf umschließen.
Jugendhelm: Helm für Kinder, die selbst fahren. Zum besseren Schutz bei Zusammenstößen, sollte dieser Helm an der Vorderseite immer mit einer vorstehenden Krempe ausgestattet sein.
Checkliste - Fahrradkauf
Prüfung/Kennzeichnung DIN-Norm EN 1078
Der Helm muss sich mit Anpassungsriemen an die Kopfform Ihres Kindes anpassen
Lüftungsöffnungen
Individuell und leicht verstellbares Riemensystem
Individuell regulierbarer Verschluss, der sich einfach öffnen und schließen lässt
Helm muss fest auf dem Kopf sitzen
Zwischen Kinnriemen und Haut muss Platz für einen Finger sein
Keine gebrauchten Helme kaufen

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Sicherheit im Straßenverkehr

Kinder müssen laut Straßenverkehrsordnung auch mit einem verkehrssicheren Fahrrad bis zu ihrem achten Geburtstag auf dem Gehweg fahren.
Bis zu ihrem zehnten Geburtstag dürfen sie den Gehweg mit dem Fahrrad weiterhin benutzen. Daraus ergibt sich für die mitradelnden Eltern ein Dilemma, denn wo sollen sie selbst fahren?
Kinder dürfen bis zum zehnten Lebensjahr auf dem Bürgersteig fahren, ab dem achten Lebensjahr können sie aber auch auf der Straße fahren. Achten Sie immer darauf, dass Sie in der Nähe Ihres Kindes fahren und in Reichweite sind.

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Auf den Gehweg dürfen Sie nicht, auf der Straße oder dem Radweg können Sie in kritischen Situationen vielleicht nicht schnell genug eingreifen und vernachlässigen Ihre Aufsichtspflicht. Das Dilemma ist dem Gesetzgeber bekannt und bisher ungelöst. Der ADFC rät Eltern dazu, immer in der Nähe ihrer Kinder zu bleiben, sie vorausfahren zu lassen, auch wenn das manchmal mit der StVO kollidiert. In jedem Fall sollten Sie das Fahren auf der Straße und dem Radweg ab dem achten Lebensjahr regelmäßig trainieren.

An 95 Prozent der Grundschulen absolvieren die Kinder im Rahmen der Verkehrserziehung zudem eine Radfahrausbildung. Diese findet meist in der dritten oder vierten Klasse statt und wird in der Regel in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht organisiert und durchgeführt. Sollte es an Ihrer Grundschule keine solche Ausbildung geben, können Sie sich direkt an die Verkehrswacht oder die örtliche Polizei wenden.


Tipps
Vermitteln Sie Ihrem Kind die wichtigsten Verkehrsregeln und üben Sie das Befolgen dieser gemeinsam.
Erklären Sie ihm die wichtigsten Verkehrsschilder anhand von Bildern.
Trainieren Sie das schnelle, zielgenaue Bremsen, damit Ihr Kind in gefährlichen Situationen in der Lage ist, sofort anzuhalten.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind über mögliche Gefahrensituationen, damit es diese vermeiden und/oder entsprechend reagieren kann.
Üben Sie das Spurhalten.
Ihr Kind sollte lernen, Geschwindigkeiten und Entfernungen richtig einzuschätzen. Üben Sie das regelmäßig!
Vermitteln Sie Ihrem Kind die richtigen Handzeichen.


Mit dem Fahrrad in die Schule fahren

Kinder, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule kommen, können sich besser konzentrieren, so das Ergebnis einer dänischen Studie aus dem Jahr 2012.
http://sciencenordic.com/children-who-walk-school-concentrate-better

Die Bewegung am frühen Morgen ist also nicht nur gesund, sondern führt auch zu besseren Schulleistungen. Doch ab welchem Alter sollten Kinder eigenständig mit dem Fahrrad zur Schule fahren?

Den richtigen Zeitpunkt gibt es nicht, da Kinder individuell in ihrer Entwicklung sind. Die Verkehrswacht rät dazu, Kinder erst nach der Grundschulzeit mit dem Fahrrad zum Unterricht fahren zu lassen. Kinder seien den Mehranforderungen des Berufsverkehrs im Alter zwischen sechs und zehn Jahren noch nicht gewachsen. Die Fähigkeit Risiken einzuschätzen und in Gefahrensituationen richtig zu handeln, entwickele sich erst ab einem Alter von neun bis zehn Jahren.
https://www.verkehrswacht-medien-service.de/mit_rad_zur_schule.html

Als Entscheidungshilfe, ob Sie Ihr Kind mit dem Fahrrad in die Schule schicken können, dienen folgende Fragen:
• Möchte Ihr Kind mit dem Fahrrad zur Schule fahren?
• Wie fit ist Ihr Kind auf dem Fahrrad?
• Bewältigt es auch andere kurze Wege bereits allein?
• Kennt es die wichtigsten Verkehrsregeln und Verkehrsschilder?
• Welche Gefahren und Risiken birgt der Schulweg? Kann Ihr Kind diese Gefahren einschätzen?
• Wie meistert Ihr Kind unterschiedliche Verkehrssituationen?

Bevor Sie Ihr Kind losradeln lassen, sollten Sie den Schulweg auf jeden Fall gemeinsam üben. So können Sie den sichersten Weg suchen, mögliche Gefahrenpunkte identifizieren und beobachten, wie sich Ihr Kind im Straßenverkehr verhält. Zeigen Sie ihm, wann es besonders langsam und aufmerksam fahren muss, wie es sicher die Straße überquert und wo Autos Radfahrern die Vorfahrt nehmen könnten. In einem nächsten Schritt sollten Sie Ihr Kind vorausfahren lassen und nur in kritischen Situationen eingreifen. Meistert das Kind den Schulweg mit der nötigen Aufmerksamkeit und genügend Selbstvertrauen, kann es von nun an auch alleine fahren.
  1. Ihr Kind muss die Verkehrsregeln kennen. Gehen Sie als gutes Beispiel voran!
  2. Erklären Sie ihm die wichtigsten Verkehrsschilder.
  3. Trainieren Sie das schnelle, zielgenaue Bremsen.
  4. Klären Sie über Gefahrensituationen auf.
  5. Üben Sie das Spurhalten.
  6. Ihr Kind sollte lernen, Geschwindigkeiten und Entfernungen richtig einzuschätzen.
  7. Vermitteln Sie Ihrem Kind die richtigen Handzeichen.

Die Verkehrswacht rät, das Kind erst nach der vierten Klasse mit dem Fahrrad in die Schule fahren zu lassen. An den meisten Grundschulen werden Radfahrausbildungen angeboten, Ihr Kind wird dann auf das Fahren im Verkehr vorbereitet. Generell sollten Sie individuell beurteilen, ab welchem Alter Sie Ihr Kind mit dem Fahrrad zur Schule fahren lassen. Die folgenden Punkte sollten Sie berücksichtigen:
Es sollte der Wunsch Ihres Kindes sein, mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren.
Ihr Kind sollte fit im Fahren sein.
Ihr Kind fährt auch schon andere kurze Strecken allein.
Die wichtigsten Verkehrsschilder und -regeln müssen bekannt sein.
Ihr Kind kennt die Gefahrensituationen auf dem Schulweg.
Ihr Kind kann sich in den unterschiedlichen Verkehrssituationen behaupten.

  1. Radfahrer müssen auf der Fahrbahn oder auf Radwegen fahren (Ausnahme: Kinder bis zehn Jahre).
    Benutzungspflichtige Radwege vs. Radwege ohne Benutzungspflicht
  2. Getrennte vs. gemeinsame Fuß- und Radwege
  3. Freigegebene Fußgängerwege für Radfahrer und freigegebene Fußgängerzonen
  4. Fahrradstraßen
  5. Radfahrer frei und Radfahrer in beide Richtungen frei
  6. Radfahrer müssen hintereinander fahren.
  7. Radwege auf der Fahrbahn nutzen, die durch Striche abgetrennt sind.
  8. Radfahrer müssen beim Überholen genug Abstand halten.
  9. Radfahrer dürfen auch rechts überholen, aber nicht zwischen zwei Fahrzeugkolonnen
  10. In Einbahnstraßen immer gegen die Fahrtrichtung fahren, nur bei spezieller Beschilderung dürfen Radfahrer in Einbahnstraßen in beide Richtungen fahren.
  11. Radfahrer müssen vor dem Abbiegen ein Handzeichen geben und sich umschauen.
  12. Nur wenn Radfahrer das Fahrrad schieben, haben sie auf dem Zebrastreifen Vorrang.

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Die wichtigsten Verkehrsregeln für Radfahrer

Für Radfahrer gelten die allgemeinen Regeln für den Fahrzeugverkehr der Straßenverkehrsordnung.
Die folgenden Verkehrsregeln beziehen sich speziell auf Radfahrer:

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01
Radfahrer müssen auf der Fahrbahn oder auf Radwegen fahren (Ausnahme: Kinder bis zum Alter von zehn Jahren). Man unterscheidet zwischen benutzungspflichtigen Radwegen und Radwegen ohne Benutzungspflicht.
02
Es gibt getrennte Geh- und Radwege sowie gemeinsame Geh- und Radwege. Auf getrennten Wegen dürfen Radfahrer nicht auf dem Gehweg fahren; auf gemeinsamen müssen Radfahrer und Fußgänger Rücksicht aufeinander nehmen und sich den Weg teilen.
03
Es gibt Fußgängerwege und Fußgängerzonen, die für Radfahrer freigegeben sind. Hier dürfen Radfahrer in Schrittgeschwindigkeit fahren, müssen dabei aber stets Rücksicht auf Fußgänger nehmen.
04
Auf Fahrradstraßen haben Radfahrer Vorfahrt. Andere Fahrzeuge sind nur zugelassen, wenn dies durch ein Extraschild gekennzeichnet ist.
05
Radfahrer müssen auf der Straße am rechten Rand fahren und dabei ausreichend Abstand zum Rinnstein sowie zu parkenden Autos halten (ca. 1 m). Ausnahmen vom Rechtsfahrgebot sind durch entsprechende Schilder gekennzeichnet.
06
Radfahrer müssen hintereinander fahren. Das Nebeneinanderfahren ist nur erlaubt, wenn der Verkehr nicht behindert wird.
07
Einige Straßen sind mit einem sogenannten Schutzstreifen ausgestattet, der von der Fahrbahn mit einer gestrichelten weißen Linie abgetrennt und für Radfahrer bestimmt ist. In Ausnahmefällen dürfen die Streifen von anderen Fahrzeugen mitbenutzt werden. Oftmals ist der Schutzstreifen für Fahrradfahrer auch rot unterlegt und/oder mit einem Radfahrer- Piktogramm gekennzeichnet. Dann bezeichnet man ihn als Radfahrstreifen.
08
Radfahrer dürfen überholen, müssen dabei aber ausreichend Abstand halten. Beim Überholen von anderen Radfahrern muss man vorher klingeln.
09
Radfahrer dürfen auch rechts überholen, allerdings nur zwischen einer Fahrzeugschlange und dem Rinnstein, nicht zwischen zwei Fahrzeugkolonnen
10
Radfahrer dürfen in Einbahnstraßen nur gegen die Fahrtrichtung fahren, wenn dies durch die entsprechenden Verkehrsschilder gekennzeichnet ist.
11
Möchte ein Radfahrer abbiegen, muss er seine Absicht rechtzeitig und deutlich durch ein entsprechendes Handzeichen erkennbar machen. Beim Abbiegen müssen sich Radfahrer zweimal umschauen (doppelte Rückschaupflicht): einmal vor dem Einordnen und einmal vor dem Abbiegen.
12
Auf dem Zebrastreifen haben Radfahrer nur Vorrang, wenn sie vom Rad steigen und schieben.

http://www.adfc.de/verkehr--recht/recht/regeln-fuer-radfahrer/fachwissen-fahrradalltag/verkehrsrecht-fuer-radfahrer
  1. Radfahrer müssen auf der Fahrbahn oder auf Radwegen fahren (Ausnahme: Kinder bis zum Alter von zehn Jahren). Man unterscheidet zwischen benutzungspflichtigen Radwegen und Radwegen ohne Benutzungspflicht.
  2. Es gibt getrennte Geh- und Radwege sowie gemeinsame Geh- und Radwege. Auf getrennten Wegen dürfen Radfahrer nicht auf dem Gehweg fahren; auf gemeinsamen müssen Radfahrer und Fußgänger Rücksicht aufeinander nehmen und sich den Weg teilen.
  3. Es gibt Fußgängerwege und Fußgängerzonen, die für Radfahrer freigegeben sind. Hier dürfen Radfahrer in Schrittgeschwindigkeit fahren, müssen dabei aber stets Rücksicht auf Fußgänger nehmen.
  4. Auf Fahrradstraßen haben Radfahrer Vorfahrt. Andere Fahrzeuge sind nur zugelassen, wenn dies durch ein Extraschild gekennzeichnet ist.
  5. Radfahrer müssen auf der Straße am rechten Rand fahren und dabei ausreichend Abstand zum Rinnstein sowie zu parkenden Autos halten (ca. 1 m). Ausnahmen vom Rechtsfahrgebot sind durch entsprechende Schilder gekennzeichnet.
  6. Radfahrer müssen hintereinander fahren. Das Nebeneinanderfahren ist nur erlaubt, wenn der Verkehr nicht behindert wird.
  7. Einige Straßen sind mit einem sogenannten Schutzstreifen ausgestattet, der von der Fahrbahn mit einer gestrichelten weißen Linie abgetrennt und für Radfahrer bestimmt ist. In Ausnahmefällen dürfen die Streifen von anderen Fahrzeugen mitbenutzt werden. Oftmals ist der Schutzstreifen für Fahrradfahrer auch rot unterlegt und/oder mit einem Radfahrer- Piktogramm gekennzeichnet. Dann bezeichnet man ihn als Radfahrstreifen.
  8. Radfahrer dürfen überholen, müssen dabei aber ausreichend Abstand halten. Beim Überholen von anderen Radfahrern muss man vorher klingeln.
  9. Radfahrer dürfen auch rechts überholen, allerdings nur zwischen einer Fahrzeugschlange und dem Rinnstein, nicht zwischen zwei Fahrzeugkolonnen
  10. Radfahrer dürfen in Einbahnstraßen nur gegen die Fahrtrichtung fahren, wenn dies durch die entsprechenden Verkehrsschilder gekennzeichnet ist.
  11. Möchte ein Radfahrer abbiegen, muss er seine Absicht rechtzeitig und deutlich durch ein entsprechendes Handzeichen erkennbar machen. Beim Abbiegen müssen sich Radfahrer zweimal umschauen (doppelte Rückschaupflicht): einmal vor dem Einordnen und einmal vor dem Abbiegen.
  12. Auf dem Zebrastreifen haben Radfahrer nur Vorrang, wenn sie vom Rad steigen und schieben.
http://www.adfc.de/verkehr--recht/recht/regeln-fuer-radfahrer/fachwissen-fahrradalltag/verkehrsrecht-fuer-radfahrer
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